Wie alles begann — Die Anfänge der Hamburger Musikwissenschaft

Von Katha­ri­na Holz

Der fol­gende Text nimmt Sie mit auf die Entwick­lungsreise der Musik­wis­senschaft in Ham­burg. Diese Reise ver­lief keineswegs ger­adlin­ig. Sie dauerte rund 40 Jahre, bevor sie in der Grün­dung des Musik­wis­senschaftlichen Insti­tuts im Jahr 1949 ein erstes Ziel erre­ichte. Auf dem Weg dor­thin waren ver­schiedene Sta­tio­nen von beson­der­er Bedeu­tung. Begonnen wer­den muss beim Ham­burg­er Kolo­nialin­sti­tut, welch­es bere­its rund 10 Jahre vor der Uni­ver­sitäts­grün­dung 1919 bestand. An diesem Insti­tut ent­stand 1910 das Phonetis­che Lab­o­ra­to­ri­um, wo neben der Sprach­forschung auch Klang­forschung betrieben wurde. Später bein­hal­tete das Lab­o­ra­to­ri­um sog­ar eine sep­a­rate Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft. Seit Uni­ver­sitäts­grün­dung gab es musikalis­che Übun­gen, aus denen schließlich das Uni­ver­sitäts-Musikin­sti­tut her­vorg­ing, welch­es im Jahr 1947 mit der Forschungsabteilung zusam­menge­fasst wurde. Zwei Jahre später, im Jahr 1949 wurde dann das Musik­wis­senschaftliche Insti­tut an der Uni­ver­sität Ham­burg gegrün­det. Diese Sta­tio­nen auf dem Weg zur Insti­tu­tion­al­isierung der Musik­wis­senschaft in Ham­burg wer­den in den näch­sten Abschnit­ten genauer beleuchtet. Kom­men Sie also mit auf die Reise der Ham­burg­er Musik­wis­senschaft und ent­deck­en Sie, wie alles begann!

Die Zeit vor der Universität in Hamburg: Kolonialinstitut und Allgemeines Vorlesungswesen

Mitte des 18. Jahrhun­derts began­nen im Deutschen Reich Kolonisierungs­be­stre­bun­gen. Den anderen Kolo­nialmächt­en nacheifer­nd, hat­te das Deutsche Reich Anfang des 19. Jahrhun­derts zahlre­iche Kolonien.1 Mit der wach­senden Bedeu­tung der Kolonien wuchs auch der Wun­sch nach ein­er besseren Aus­bil­dung der Kolo­nial­beamten.2 Bern­hard Dern­burg, Staatssekretär des Reich­skolo­nialamts, informierte den dama­li­gen Bürg­er­meis­ter Ham­burgs, Dr. Johann Hein­rich Bur­chard, im April 1907 darüber, „dass es in der Absicht des Reich­es läge, für die kolo­nialen Wis­senschaften einen Lehrstuhl […] mit ordentlichen Pro­fes­suren zu erricht­en.“3 Der Ham­burg­er Eth­nologe Georg Thile­nius ver­han­delte erfol­gre­ich mit Dern­burg, welch­er in einem Schreiben an den Sen­at betonte, Ham­burg sei „der geeignete Platz für die Vor­bil­dung von Pri­vat­per­so­n­en wie Beamten für eine Tätigkeit in den Kolonien.“4

Am 6. April 1908 wurde die Errich­tung eines Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg vom Sen­at in Übere­in­stim­mung mit der Bürg­er­schaft beschlossen und als Gesetz verkün­det.5 In den fol­gen­den Jahren wur­den im Ham­burg­er Kolo­nialin­sti­tut Kolo­nial­beamte, Kau­fleute, Land­wirte und Mis­sion­are aus­ge­bildet. Auf dem Lehrplan standen neben prax­isori­en­tierten The­men (Tropen­hy­giene, Tierzucht, Segeln) die Lan­des- und Völk­erkunde, Mis­sion­skunde, Natur­wis­senschaften, Geschichte, Rechts- und Staatswis­senschaft sowie Sprachkurse.6 Kurse zum The­ma Musik sucht man auf dem Lehrplan des Kolo­nialin­sti­tuts verge­blich. Den­noch ist es eine wichtige Stufe auf dem Weg zur Insti­tu­tion­al­isierung der Musik­wis­senschaft in Ham­burg. Denn der Afrikanist Pro­fes­sor Carl Mein­hof, der das Sem­i­nar für Kolo­nial­sprachen leit­ete, forderte die Ein­rich­tung ein­er phonetis­chen Forschungsabteilung, um die Sprachen und Laute der kolo­nialen Völk­er bess­er erforschen zu kön­nen. Damit war der Grund­stein für das Phonetis­che Lab­o­ra­to­ri­um gelegt, welch­es 1910 gegrün­det wurde und sein­er­seits als ein Entste­hung­sort der Musik­wis­senschaft in Ham­burg gel­ten kann.7

Gle­ichzeit­ig mit den Kursen des Kolo­nialin­sti­tuts wur­den im Rah­men des All­ge­meinen Vor­lesungswe­sens vere­inzelt Vor­lesun­gen zum The­ma Musik gehal­ten. Doch diese waren inhaltlich sehr begren­zt. In den Jahren 1908–1919 gab es lediglich Vor­lesun­gen zu ver­schiede­nen Werken von Richard Wag­n­er.8 Während des ersten Weltkriegs nah­men die Stu­den­ten- und Dozen­ten­zahlen dann drastisch ab. Schließlich ver­lor das Kolo­nialin­sti­tut nach dem Krieg und der Auflö­sung der Kolonien gän­zlich seine Bedeu­tung. Die verbliebe­nen Lehrver­anstal­tun­gen, Stu­den­ten und Dozen­ten des Kolo­nialin­sti­tuts wur­den in die 1919 gegrün­dete Uni­ver­sität Ham­burgs eingegliedert.9

Das Phonetische Laboratorium
Abbil­dung 1: Giulio Pan­con­cel­li-Calzia bei der Aufze­ich­nung des Kehltons mit dem Kymographen.

Am 1. Okto­ber 1910, nur ein Jahr nach Mein­hofs Ernen­nung zum Pro­fes­sor, nahm das Phonetis­che Lab­o­ra­to­ri­um seine Arbeit unter der Leitung von Dr. Giulio Pan­con­cel­li-Calzia auf (s. Abb. 1).10 Dieser war zuvor Leit­er des Phonetis­chen Kabi­netts in Mar­burg gewe­sen und ver­fügte sowohl über Erfahrung als auch über Tatkraft.11

Im Ham­burg­er Phonetis­chen Lab­o­ra­to­ri­um wur­den im Fol­gen­den mit diversen Appa­ra­turen Laut­stärken, Laut­for­men, Sprachk­länge und Schallschwingun­gen aufgeze­ich­net. Außer­dem befasste sich das Labor mit den physis­chen Vorgän­gen beim Sprechen. Für Men­schen mit Stimm- oder Sprach­fehlern war eine Stimm- und Sprech­ber­atungsstelle ein­gerichtet.12 Auch musikalis­che The­men, vor allem im Hin­blick auf die überseeis­chen Kolo­nialvölk­er, rück­ten ins Blickfeld. 

Pan­con­cel­li-Calzia selb­st hielt neben seinen Forschungstätigkeit­en zahlre­iche Kurse, beispiel­sweise eine Ein­führung in die all­ge­meine Phonetik, ein phonetis­ches Prak­tikum und eine Übung zum selb­st­ständi­gen phonetis­chen Arbeit­en. Spezielle Berück­sich­ti­gung fan­den dabei die afrikanis­chen Sprachen.13 Ab dem Win­terse­mes­ter 1916/17 unter­stützte Wil­helm Heinitz (s. Beitrag zu Heinitz’ „Etablierung eines neuen Forschungszweiges“) die phonetis­chen Prak­ti­ka, die Pan­con­cel­li-Calzia anbot.14 Heinitz begann als wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er im Phonetis­chen Lab­o­ra­to­ri­um, war ab 1930 als Pri­vat­dozent und ab 1933 als Pro­fes­sor tätig.15 Er beschäftigte sich während sein­er Tätigkeit ver­mehrt und später auss­chließlich mit der Ver­gle­ichen­den Musik­wis­senschaft. Diese unter­sucht Musik, Gesänge und Ton­träger ver­schieden­er Völk­er und Län­der und stellt zu ethno­graphis­chen Zweck­en Ver­gle­iche an.16 Das Phonetis­che Lab­o­ra­to­ri­um ver­fügte so bald über eine eigene Schallplat­ten­samm­lung, welche dem Zweck diente, Sprache und Musik fremder Völk­er zu erforschen.17

Der erste Weltkrieg verän­derte den Arbeit­sall­t­ag des Labors drastisch. Hat­te die kura­tive Behand­lung von Sprach­störun­gen zuvor nur einen gerin­gen Anteil ein­genom­men, so beschäftigten sich Pan­con­cel­li-Calzia und seine Mitar­beit­er nun ver­stärkt mit der Sprach­heil­be­hand­lung kriegs­geschädigter Sol­dat­en.18 1916 ent­stand sog­ar eine Außen­stelle des Phonetis­chen Lab­o­ra­to­ri­ums auf dem Gelände eines Ham­burg­er Kranken­haus­es. Dort behan­del­ten Phonetik­er und Ärzte gemein­sam die durch den Krieg verur­sacht­en Sprach‑, Sprech- und Hörstörun­gen.19

Pan­con­cel­li-Calzia selb­st geri­et während des ersten Weltkrieges in den Ver­dacht, ein ital­ienis­ch­er Spi­on zu sein und im Lab­o­ra­to­ri­um „Abhorch­maschi­nen“ zu bauen und zu ver­wen­den.20 In einem Brief an das Prä­sid­i­um der Verkehrstech­nis­chen Prü­fungskom­mis­sion trat Bürg­er­meis­ter Wern­er von Melle für Pan­con­cel­li-Calzia ein und beschrieb ihn als deutschen Unter­tan und Ham­burg­er Staats­beamten, welch­er ent­ge­gen der Vor­würfe kein ital­ienis­ch­er Inge­nieurs-Spi­on, son­dern Philologe sei.21 Dank des Ein­satzes von Wern­er von Melle wurde Pan­con­cel­li-Calzia ent­lastet und leit­ete das Phonetis­che Lab­o­ra­to­ri­um bis 1949. Nach beina­he 40 Jahren Dienst über­gab er die Leitung und seinen Lehrstuhl für Phonetik an seinen Schüler Dr. Otto von Essen.22

Forschungsabteilung für Vergleichende Musikwissenschaft

Im Okto­ber 1934 stellte der Leit­er des Phonetis­chen Lab­o­ra­to­ri­ums Pan­con­cel­li-Calzia bei der Lan­desun­ter­richts­be­hörde den Antrag, das Sem­i­nar für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft offiziell zu verselb­st­ständi­gen.23 Dem Antrag wurde entsprochen; die „Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft“ unter der Leitung von dem mit­tler­weile habil­i­tierten Heinitz wurde ein­gerichtet.24 Nach­ste­hend erhal­ten Sie einen Überblick über die The­men einiger Vor­lesun­gen, die Heinitz ab 1920 in Ham­burg hielt:25

• Die Entste­hung der Instru­men­tal­musik und ihre Beziehun­gen zur Musik der Naturvölker

• Sub­jek­tive und objek­tive Bes­tim­mung der Ton­höhen­be­we­gung in der gesproch­enen Sprache

• Vokalmusik bei Naturvölk­ern und Europäern

• Anwen­dung exper­i­men­tal­phonetis­ch­er Meth­o­d­en auf die Ver­gle­ichende Musikwissenschaft

• Beurteilung musikalis­ch­er Linienführung

• Musikalis­che Akustik

• Skan­di­navis­che Volksmusik

• Musikalis­che Begabung

• Tran­skrip­tion der Musik ander­er Völker

• Ton­sys­teme außereu­ropäis­ch­er Musikkulturen

Diese Auflis­tung gibt einen guten Überblick über die vielfälti­gen The­menge­bi­ete, in denen Heinitz nicht nur lehrte, son­dern auch forschte. Schließlich wurde die Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft im Jahr 1947 auf Antrag Pan­con­cel­li-Calzias vom Phonetis­chen Lab­o­ra­to­ri­um getren­nt und an das eben­falls 1934 ent­standene Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tut angegliedert.26

Das Universitäts-Musik-Institut – die Bedeutung der Musikwissenschaft nimmt zu

An der Ham­bur­gis­chen Uni­ver­sität ist mit Wirkung vom 1. Novem­ber d. J. ein ‚Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tut‘ errichtet wor­den.“27 Dieser Satz war im Novem­ber 1934 im Ham­burg­er Tage­blatt zu lesen. Zuvor hat­te Dr. Hans Hoff­mann als Dozent für Musik­the­o­rie und Musikpflege in begren­zten Räum­lichkeit­en und ohne eige­nen Finanze­tat gewirkt28 sowie den Stu­den­ten­chor und das Stu­den­tenorch­ester geleit­et.29 Hoff­manns Wun­sch nach einem eige­nen Sem­i­nar­raum fügte der dama­lige Uni­ver­sität­srek­tor Adolf Rein in einem Schreiben an die Lan­desun­ter­richts­be­hörde die Bitte um eigene Finanzmit­tel hinzu.30 Wenig später genehmigte der Ham­burg­er Sen­at die offizielle Grün­dung des ‚Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tuts‘ unter der Leitung von Hoff­mann.31

Das Musik-Insti­tut beschäftigte sich mit Chor- und Instru­men­tal­prax­is, ver­mit­telte aber auch musikhis­torische und musik­the­o­retis­che Inhalte. Die musikgeschichtlichen Vor­lesun­gen konzen­tri­erten sich dabei zumeist auf Früh­barock, Klas­sik und Mod­erne. Zur Musik­the­o­rie hielt Hoff­mann unter anderem Vor­lesun­gen über Kon­tra­punkt, Kanon, Fuge und Gen­er­al­bass. In der Zeit des nation­al­sozial­is­tis­chen Regimes über­nahm das Insti­tut außer­dem die Auf­gabe, Sin­gleit­er der Schutzstaffel (SS) durch Volk­sliedübun­gen auszu­bilden. Auch Mannschaftssin­gen und Volk­sliedsin­gen für alle Studieren­den standen auf dem Lehrplan.32

Sechs Jahre nach Grün­dung des Insti­tuts erfol­gte eine weit­ere rich­tungsweisende Verän­derung. Das Uni­ver­sitäts-Musikin­sti­tut wurde an die Philosophis­che Fakultät angegliedert.33 Bemerkenswert ist dabei das Schreiben des Rek­tors Wil­helm Gun­dert, welch­er den Antrag begrün­dete: „Es han­delt sich dabei nur um eine Fol­gerung aus dem Umstand, dass die Musik­wis­senschaft nun­mehr als gle­ich­berechtigtes Fach in der Philosophis­chen Fakultät vertreten wer­den soll.“34 Gun­dert gab der Tätigkeit des Musik-Insti­tuts als erster Funk­tion­sträger den Titel „Musik­wis­senschaft“ und emp­fahl den Musik­wis­senschaftler Dr. Hans Joachim Ther­stap­pen als Leit­er des Insti­tuts. Damit begann die Bedeu­tung der Musik­wis­senschaft in Ham­burg zu wach­sen. Dem Antrag wurde am 21. März 1940 von der Staatsver­wal­tung zuges­timmt – das Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tut wurde unter der Leitung von Her­rn Dr. Ther­stap­pen in die Philosophis­che Fakultät eingegliedert.35 Mit Ther­stap­pen hiel­ten in den Fol­ge­jahren ver­mehrt musikhis­torische The­men Einzug in den Uni­ver­sität­sall­t­ag und diver­si­fizierten die Musik­wis­senschaft in Ham­burg weit­er (s. Beitrag zu „Hans Joachim Ther­stap­pen“).36

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Durch den bere­its erwäh­n­ten Zusam­men­schluss des Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tuts mit der Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft 1947 ent­stand ein musik­wis­senschaftlich­es Insti­tut, in dem sowohl his­torische als auch musik­the­o­retis­che, ‑sozi­ol­o­gis­che und ‑psy­chol­o­gis­che The­men erforscht und gelehrt wur­den. Die beschriebe­nen Insti­tu­tio­nen und Per­so­n­en tru­gen alle­samt dazu bei, den Weg zur Insti­tu­tion­al­isierung der Musik­wis­senschaft erfol­gre­ich zu been­den. 1949 wurde dieses Ziel mit der offiziellen Grün­dung des Musik­wis­senschaftlichen Insti­tuts in Ham­burg erreicht.

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  1. Johan­na Elis­a­beth Beck­er, Die Grün­dung des Deutschen Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg. Zur Vorgeschichte der Ham­bur­gis­chen Uni­ver­sität, Ham­burg 2005.
  2. Johan­na Elis­a­beth Beck­er, Die Grün­dung des Deutschen Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg. Zur Vorgeschichte der Ham­bur­gis­chen Uni­ver­sität, Ham­burg 2005; Jahres­bericht der Han­del­skam­mer Ham­burg, 31.12.1907, S. 53, in: Errich­tung eines Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg (1907–1913), Staat­sarchiv Ham­burg, 364–6_AI1.
  3. Brief Her­mann Sem­ler an Johann Hein­rich Bur­chard, 20.4.1907, in: Errich­tung eines Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg (1907–1913), Staat­sarchiv Ham­burg, 364–6_AI1.
  4. Brief Bern­hard Dern­burg an Sen­at, 12.7.1907, in: Errich­tung eines Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg (1907–1913), Staat­sarchiv Ham­burg, 364–6_AI1.
  5. Gesetz über Errich­tung eines Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg, 6.4.1908, in: Errich­tung eines Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg (1907–1913), Staat­sarchiv Ham­burg, 364–6_AI1.
  6. Johan­na Elis­a­beth Beck­er, Die Grün­dung des Deutschen Kolo­nialin­sti­tuts in Ham­burg. Zur Vorgeschichte der Ham­bur­gis­chen Uni­ver­sität, Ham­burg 2005; Hein­rich Schnee (Hrsg.), Art. „Kolo­nialin­sti­tut“, in: Deutsches Kolo­niallexikon, Bd. 2, Leipzig 1920; Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 1908/09, Kolo­nialin­sti­tut und All­ge­meines Vor­lesungswe­sen, Ham­burg 1908.
  7. Wingolf Grieger, Uni­ver­sität Ham­burg. Führer durch die Schausamm­lung Phonetis­ches Insti­tut, Ham­burg 1989; Otto von Essen, „Phonetis­ches Lab­o­ra­to­ri­um“, in: Ham­burg­er Anzeiger, 22.10.1937; Brief Sen­at an Carl Mein­hof, 16.6.1909, in: Mein­hof, Carl, Prof. Dr. (1909–1972), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6_I 0290.
  8. Vor­lesungsverze­ich­nisse Win­terse­mes­ter 1908/09 bis Som­merse­mes­ter 1919, Kolo­nialin­sti­tut und All­ge­meines Vor­lesungswe­sen, Ham­burg 1908–1919.
  9. Wingolf Grieger, Uni­ver­sität Ham­burg. Führer durch die Schausamm­lung Phonetis­ches Insti­tut, Ham­burg 1989.
  10. Repro­duk­tion nach einem Glas­plat­ten-Neg­a­tiv aus dem ehe­ma­li­gen Phonetis­chen Insti­tut der Uni­ver­sität Ham­burg, jet­zt in der his­torischen akustisch-phonetis­chen Samm­lung (HAPS) der TU Dresden.
  11. Wingolf Grieger, Uni­ver­sität Ham­burg. Führer durch die Schausamm­lung Phonetis­ches Insti­tut, Ham­burg 1989.
  12. Wingolf Grieger, Uni­ver­sität Ham­burg. Führer durch die Schausamm­lung Phonetis­ches Insti­tut, Ham­burg 1989; [o. V.], [o. T.], in: Ham­burg­er Frem­den­blatt, 30.9.1935.
  13. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 1919/20, Uni­ver­sität Ham­burg 1919.
  14. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis WS 1916/17, Uni­ver­sität Ham­burg 1916.
  15. Vgl. Heinitz, Pro­fes­sor Dr. Wil­helm, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2447.
  16. Gui­do Adler, „Umfang, Meth­ode und Ziel der Musik­wis­senschaft“, in: Viertel­jahress­chrift für Musik­wis­senschaft 1/1 (1885), S. 5–29.
  17. [o. V.], [o. T.], in: Ham­burg­er Frem­den­blatt, 30.9.1935.
  18. Wingolf Grieger, Uni­ver­sität Ham­burg. Führer durch die Schausamm­lung Phonetis­ches Insti­tut, Ham­burg 1989; [o. V.], [o. T.], in: Ham­burg­er Frem­den­blatt, 21.4.1914.
  19. Wingolf Grieger, Uni­ver­sität Ham­burg. Führer durch die Schausamm­lung Phonetis­ches Insti­tut, Ham­burg 1989.
  20. Brief von Prä­sid­i­um der verkehrstech­nis­chen Prü­fungskom­mis­sion an Carl Mein­hof, [o. D.], in: Pan­con­cel­li-Calzia, Guilio Edmon­do, Dr. phil. (19101915), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6_II 0312.
  21. Brief Wern­er von Melle an Prä­sid­i­um der verkehrstech­nis­chen Prü­fungskom­mis­sion, [o. D.], in: Pan­con­cel­li-Calzia, Guilio Edmon­do, Dr. phil. (19101915), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6_II 0312.
  22. Wingolf Grieger, Uni­ver­sität Ham­burg. Führer durch die Schausamm­lung Phonetis­ches Insti­tut, Ham­burg 1989; Dekan der Philosophis­chen Fakultät an Paul Harteck, 4.8.1949, in: Außeror­dentliche Pro­fes­sur für Phonetik (19301949), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A i 3/39.
  23. Brief Guilio Pan­con­cel­li-Calzia an Lan­desun­ter­richts­be­hörde, 15.10.1934, in: Ein­rich­tung ein­er Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft (19341948), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II Ad56; Brief Adolf Rein an Guilio Pan­con­cel­li-Calzia, 20.11.1934, in: Ein­rich­tung ein­er Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft (19341948), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 56; Brief Guilio Pan­con­cel­li-Calzia an Lan­desun­ter­richts­be­hörde, 5.12.1934, in: Ein­rich­tung ein­er Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft (19341948), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 56; Fakultät­srat­spro­tokoll, 10.11.1934, in: Phil. Fak. P1, Staat­sarchiv Ham­burg, 364–13.
  24. Fritz Clausen an Guilio Pan­con­cel­li-Calzia, 12.12.1934, in: Ein­rich­tung ein­er Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft (19341948), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 56; Pressemit­teilung Guilio Pan­con­cel­li-Calzia, 21.12.1934, in: Heinitz, Wil­helm, Prof. Dr. phil. (19341963), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6_IV 0382.
  25. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Win­terse­mes­ter 1920/21 bis Win­terse­mes­ter 1939/40, Uni­ver­sität Ham­burg 1920–1939.
  26. Brief Guilio Pan­con­cel­li-Calzia an Hochschu­la­bteilung der Schul­ver­wal­tung, 9.6.1947, in: Ein­rich­tung ein­er Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft (19341948), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 56; Brief Hans von Hep­pe an Wil­helm Heinitz, [o. D.], in: Ein­rich­tung ein­er Forschungsabteilung für Ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft (19341948), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 56; Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 1947/48, Uni­ver­sität Ham­burg 1947.
  27. [o. V.], [o. T.], in: Ham­burg­er Tage­blatt, 9.11.1934.
  28. Adolf Rein an Lan­desun­ter­richts­be­hörde, 9.10.1934, in: Errich­tung eines Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tuts (19341942), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 55.
  29. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­merse­mes­ter 1934 bis Win­terse­mes­ter 1939/40, Uni­ver­sität Ham­burg 1934–1939.
  30. Adolf Rein an Lan­desun­ter­richts­be­hörde, 9.10.1934, in: Errich­tung eines Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tuts (19341942), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 55.
  31. [o. V.], [o. T.], in: Ham­burg­er Tage­blatt, 9.11.1934; Fritz Clausen an Uni­ver­sität Ham­burg, 26.10.1934, in: Errich­tung eines Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tuts (19341942), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 55.
  32. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­merse­mes­ter 1934 bis Win­terse­mes­ter 1939/40, Uni­ver­sität Ham­burg 1934–1939.
  33. Brief Staatsver­wal­tung Hochschul­we­sen an Wil­helm Gun­dert, 21.3.1940, in: Errich­tung eines Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tuts (19341942), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 55.
  34. Wil­helm Gun­dert an Staatsver­wal­tung Hochschul­we­sen, 24.2.1940, in: Errich­tung eines Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tuts (19341942), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 55.
  35. Brief Staatsver­wal­tung Hochschul­we­sen an Wil­helm Gun­dert, 21.3.1940, in: Errich­tung eines Uni­ver­sitäts-Musik-Insti­tuts (19341942), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5_II A d 55.
  36. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Win­terse­mes­ter 1937/38 Win­terse­mes­ter 1939/40, Uni­ver­sität Ham­burg 1937–1939.