Die Ham­burg­er Uni­ver­sität ist mit ihren bald 100 Jahren noch rel­a­tiv jung (Jubiläum­s­jahr 2019; s. a. Arbeitsstelle für Uni­ver­sitäts­geschichte); die Geschichte der Musik­wis­senschaft an dieser Uni­ver­sität immer­hin beina­he genau­so alt. Heute ist die Uni­ver­sität Ham­burg mit fünf Pro­fes­suren, 23 wis­senschaftlichen Mitar­bei­t­erIn­nen (Stand Dezem­ber 2016) und zahlre­ichen weit­eren Kol­legIn­nen in Lehre und Ver­wal­tung ein­er der größten Musik­wis­senschaft-Stand­punk­te in Deutsch­land. Er wurde 2013 in zwei eigen­ständi­ge Insti­tute gegliedert: Das Insti­tut für His­torische Musik­wis­senschaft und das Insti­tut für Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaft.
Doch aller Anfang ist schw­er. Auch in Ham­burg brauchte es zunächst 30 Jahre bis zur offiziellen Insti­tutsgrün­dung 1949. Die fol­gen­den Beiträge beleucht­en einzelne Sta­tio­nen des lan­gen Weges bis zur Grün­dung sowie weit­ere insti­tu­tionelle Entwick­lun­gen mit ihren Auswirkun­gen auf die hiesige Forschung und Lehre.

1. Wie alles begann — Die Anfänge der Ham­burg­er Musikwissenschaft
2. Hans Joachim Ther­stap­pen und die Ham­burg­er His­torische Musik­wis­senschaft während des „Drit­ten Reichs“
3. Aus EIN mach ZWEI — Teilung der Stu­di­engänge His­torische und Sys­tem­a­tis­che Musikwissenschaft