Hans Joachim Therstappen und die Hamburger Historische Musikwissenschaft während des „Dritten Reichs“

Von Mia Kirsch

Die Ham­burg­er Musik­wis­senschaft war während der Jahre 1933 bis 1945 noch nicht offiziell insti­tu­tion­al­isiert. Musik­wis­senschaftliche Forschung und Lehre wur­den den­noch durch unter­schiedliche Dozen­ten ver­schieden­er Abteilun­gen und Insti­tute vertreten, zudem herrschte ein häu­figer Wech­sel von Lehrbeauf­tragten. So kamen etwa Prof. Dr. Wil­helm Heinitz und Prof. Dr. Georg Anschütz, die zur Zeit des „Drit­ten Reichs“ fort­laufend musik­wis­senschaftliche Lehrver­anstal­tun­gen aus dem Bere­ich der Ver­gle­ichen­den Musik­wis­senschaft, der Musikpsy­cholo­gie und der Musikäs­thetik abhiel­ten,1 ursprünglich nicht aus dem Fach der Musik­wis­senschaft (s. Beitrag „Wie alles begann“). Beson­ders die His­torische Musik­wis­senschaft war in den Anfangs­jahren der Uni­ver­sität noch wenig vertreten und begann sich erst mit der Grün­dung eines eigen­ständi­gen Uni­ver­sitäts-Musikin­sti­tuts 1934 zu ver­steti­gen.2 Auf die in dieser Hin­sicht prä­gende Arbeit seines Leit­ers Hans Joachim Ther­stap­pen soll im Fol­gen­den näher einge­gan­gen werden.

Therstappens Vorgänger und die Historische Musikwissenschaft

Die zur His­torischen Musik­wis­senschaft gehören­den Bere­iche der Musikgeschichte und ‑the­o­rie wur­den an der Uni­ver­sität Ham­burg in erster Lin­ie durch Lehraufträge abgedeckt. Hier ist beispiel­sweise Dr. Walther Vet­ter zu nen­nen, der im Zeitraum von 1929 bis 1934 mehrere Ver­anstal­tun­gen unter anderem zur Musikgeschichte der Antike, des 18. und 19. Jahrhun­derts anbot. Darüber hin­aus hielt er auch eine Ein­führung zur Musik­wis­senschaft sowie beispiel­sweise Vor­lesun­gen und Übun­gen zu Bach, Beethoven, Wag­n­er und zur Geschichte der Klavier­musik.3 Neben Vet­ter wirk­te während der Jahre 1923 bis 1933 der Kom­pon­ist und Musikkri­tik­er Robert Ger­son Müller-Hart­mann. Sein Schw­er­punkt war vor allem die Musik­the­o­rie: Er hielt Ver­anstal­tun­gen zur Har­monielehre, Form­lehre und Kon­tra­punkt sowie zu Liedern von Schu­bert bis Hugo Wolf.4 Wegen sein­er jüdis­chen Herkun­ft wurde er jedoch noch vor dem Som­merse­mes­ter 1933 ent­lassen.5 Ihm fol­gte zum Win­terse­mes­ter 1934/1935 Hans Hoff­mann. Hoff­man deck­te wie Müller-Hart­mann vor­wiegend den Bere­ich der Musik­the­o­rie ab. Neben zahlre­ichen Übun­gen zum Par­ti­tur- und Gen­er­al­bassspiel sowie zum Volk­slied, zur Analyse von Musik­w­erken, Har­monie- und Form­lehre, ist den Vor­lesungsverze­ich­nis­sen zu ent­nehmen, dass er auch Ver­anstal­tun­gen zur Musikgeschichte hielt – beispiel­sweise zu Bachs Wohltem­periertem Klavier oder zur Stilkunde und Auf­führung­sprax­is älter­er Musik.6

Nach­dem Vet­ter die Uni­ver­sität zum Som­merse­mes­ter 1935 ver­ließ, ver­ringerten sich vom Som­merse­mes­ter 1935 bis zum Win­terse­mes­ter 1936/1937 die musikgeschichtlichen Ver­anstal­tun­gen, die derzeit von Hoff­mann geleit­et wur­den.7 Hoff­mann zog 1936 ein kün­st­lerisches Engage­ment nach Biele­feld.8 In den fol­gen­den Semes­tern sind in den Vor­lesungsverze­ich­nis­sen lediglich ein paar Übun­gen beispiel­sweise zur Sat­zlehre, Form­lehre und Gen­er­al­passspiel aufge­führt, für die im Vor­lesungsverze­ich­nis noch kein Dozent bekan­nt gegeben wurde.9 Erst im Vor­lesungsverze­ich­nis vom Som­merse­mes­ter 1937 war Ther­stap­pen als Dozent einge­tra­gen.10 Im Som­merse­mes­ter sowie im Win­terse­mes­ter 1937/38 hielt er zunächst nur wenige Ver­anstal­tun­gen zur Musikgeschichte, darunter eine zu Bux­te­hude, zur Geschichte der Ham­bur­gis­chen Musik sowie zur All­ge­meinen Musik­lehre. Es fol­gten viele weit­ere Vor­lesun­gen und Übun­gen, sodass Ther­stap­pen bald ein bre­ites Spek­trum der Musikgeschichte abdeck­te. Die deutsche Oper des 18. Jahrhun­derts, Johann Sebas­t­ian Bach, Mozart, Johannes Brahms, die Geschichte der Musik seit Beethoven, Musikgeschichte der Roman­tik, Hein­rich Schütz, die Stre­ichquar­tette Joseph Haydns, Frühgeschichte der Sin­fonie, die Sin­fonie Joseph Haydns, Musikgeschichte des Mit­te­lal­ters, Franz Schu­bert, Orlan­do di Las­so, die Mod­erne11 – um nur einige sein­er The­menge­bi­ete zu nennen.

Exkurs: Ein kurzer Einblick in den Werdegang Therstappens

Der am 1. August 1905 geborene Bre­mer erhielt noch zu Schulzeit­en Musikun­ter­richt in Klavier, Orgel, Vio­lon­cel­lo und Musik­the­o­rie. 1924 ging er zunächst an die Uni­ver­sität München. Dort sowie in Leipzig und Kiel besuchte er bis 1930 musik­wis­senschaftliche Ver­anstal­tun­gen, hörte Vor­lesun­gen über deutsche Sprache und Lit­er­atur und wid­mete sich weit­er­hin sein­er prak­tis­chen musikalis­chen Aus­bil­dung, sodass er eben­so als Klavier- und Cem­balospiel­er sowie als Kom­pon­ist qual­i­fiziert war. Er schloss seine Stu­di­en mit ein­er Dis­ser­ta­tion zur Entwick­lung der Form bei Schu­bert ab.12 An der Uni­ver­sität Kiel stellte man ihn 1930 als plan­mäßi­gen Lek­tor für Musik an, bis er 1936 schließlich zum Leit­er des Musik-Insti­tutes an der Han­sis­chen Uni­ver­sität sowie 1945 zum außer­plan­mäßi­gen Pro­fes­sor in Ham­burg ernan­nt wurde.13

Therstappen und das Musik-Institut

Ther­stap­pen deck­te am Musik-Insti­tut in Ham­burg ab dem Win­terse­mes­ter 1936/1937 die Bere­iche der Musikgeschichte, Musik­the­o­rie sowie die akademis­che Musikpflege ab. Neben den genan­nten musikgeschichtlichen Vor­lesun­gen kamen Übun­gen zum Kon­tra­punkt sowie der Satz- und Har­monielehre hinzu. Als Beauf­tragter der akademis­chen Musikpflege leit­ete er zudem den Stu­den­ten­chor und das Stu­den­tenorch­ester. Nach­dem Ther­stap­pen an der Ham­burg­er Uni­ver­sität zunächst nur einen Lehrauf­trag besaß, habil­i­tierte er sich 1939 mit der Schrift Die Lon­don­er Sin­fonien Joseph Haydns. Stu­di­en zur For­mgestal­tung der deutschen Klas­sik aus Kiel um und wurde schließlich am 23. Novem­ber 1939 zum Dozen­ten ernan­nt.14 Zwar wur­den Bedenken geäußert, Ther­stap­pen sei „Spezial­ist […] und im Hin­blick auf seine Tätigkeit als Musikkri­tik­er wahrschein­lich nicht in erster Lin­ie Dozent“,15 wie es im Pro­tokoll der Fakultät­sratssitzung vom 23. Novem­ber 1939 heißt. Dies­bezüglich ent­ge­genete Prof. Dr. Fritz Jäger in ein­er Stel­lung­nahme zum Antrag Ther­stap­pens auf Ver­lei­hung der Lehrbefug­nis indi­rekt: „Die Fakultät ist überzeugt, dass die Zulas­sung Dr. Ther­stap­pens als Dozent für Musik­wis­senschaft vol­lauf gerecht­fer­tigt ist und eine bish­er schmer­zlich emp­fun­dene Lücke in unserem Unter­richts­be­trieb auszufüllen ist.“ Außer­dem lobt er Ther­stap­pens Lehrprobe zum The­ma „Die Musikkul­tur des deutschen Barock“, in der er eine „erschöpfende Sachken­nt­nis“ sowie „die Befähi­gung […], sich fliessend und ver­ständlich auszu­drück­en“ bewiesen habe. Auch Ther­stap­pens Habil­i­ta­tion­ss­chrift beze­ich­net er „als eine bedeut­same, nach Meth­ode und Zielset­zung dur­chaus selb­st­ständi­ge und in ihren Ergeb­nis­sen überzeu­gende wis­senschaftliche Leis­tung.“16

Mit Ther­stap­pen als beamteten Dozen­ten wuchs die His­torische Musik­wis­senschaft als Diszi­plin an der Uni­ver­sität Ham­burg, was zum Beispiel daran sicht­bar wird, dass Ther­stap­pen jedes Semes­ter Vor­lesun­gen zu unter­schiedlichen Bere­ichen der Musikgeschichte hielt.17 Neben seinen großen Schriften ver­fasste er diverse Auf­sätze zu den The­men Mozart, Beethoven, Reger (u.a.),18 die er eben­so in seinen Ver­anstal­tun­gen disku­tiert. Während sein­er Zeit als Leit­er regte er neun Dis­ser­ta­tio­nen an.19 Im Jahre 1947 beantragte Ther­stap­pen die Umbe­nen­nung des Musik-Insti­tutes in „Musik­wis­senschaftlich­es Insti­tut“,20 das seinen Namen bis zur Tren­nung der Insti­tute in Sys­tem­a­tis­che und His­torische Musik­wis­senschaft 2013 trug. Prof. Dr. Hein­rich Hus­mann beschreibt in seinem Kon­dolenzbrief and die Philosophis­che Fakultät die Umbe­nen­nung des Insti­tuts als

eine[n] symbolische[n] Aus­druck der Tat­sache, dass die Musik­wis­senschaft sich […] auch in Ham­burg als voll wis­senschaftliche his­torische Diszi­plin in den Kreis der übri­gen Wis­senschaften ein­fügte, ein­er Entwick­lung, die mit ganz gerin­gen Aus­nah­men längst an allen deutschen Uni­ver­sitäten vol­l­zo­gen war. Und hierin ist wohl über­haupt das grösste Ver­di­enst von Prof. Ther­stap­pen zu sehen, er hat der Ham­bur­gis­chen Uni­ver­sität aus einem dem prak­tis­chen Musizieren der Stu­den­ten aller Fakultäten dienen­den Insti­tut, […] ein voll­gültiges, von echt wis­senschaftlichem Geist getra­genes, die mod­ern­sten stilkri­tis­chen und philol­o­gisch-his­torischen Meth­o­d­en anwen­den­des Insti­tut entwick­elt.“21

Therstappens Position während des Zweiten Weltkrieges

Auch Ther­stap­pens Stel­lung zur NS-Führung ist, wie die viel­er sein­er Kol­le­gen, äußerst schwierig zu beurteilen. 1938 wurde ihm bescheinigt, dass er in der NSDAP als „ordentlich­es Mit­glied geführt“ wird.22 Selb­st wenn den Vor­lesungsverze­ich­nis­sen ent­nom­men wer­den kann, dass Ther­stap­pen auch während des Krieges weit­er­hin musikgeschichtliche Ver­anstal­tun­gen hielt – die wie zuvor The­men wie Mozart, Schu­bert usw. behan­del­ten23 – lässt sich heute nicht mehr nachvol­lziehen, ob seine Lehrver­anstal­tun­gen von ide­ol­o­gis­chem Gedankengut geprägt waren. Bere­its zum Som­merse­mes­ter 1936 wur­den Übun­gen zum „Mannschaftssin­gen“, „All­ge­meinen Volk­sliedsin­gen“, „Volk­sliedübun­gen für Sin­gleit­er“ der SA, SS, BDM und HJ in den Vor­lesungsverze­ich­nis­sen aufgenom­men, die Ther­stap­pen sein­erzeit fort­führte.24 Mögliche ide­ol­o­gis­che Ziele und Gedanken Ther­stap­pens bei der Über­nahme dieser Pflichtkurse lassen sich aus heutiger Sicht nicht mehr rekon­stru­ieren. Unter seinen Schriften dieser Zeit sind hinge­gen zwei Auf­sätze – „Stammhafte Züge in der deutschen klas­sis­chen Musik“ und „Beethoven und die Gegen­wart“ – die 1941/1942 in der Völkischen Musik­erziehung erschienen, als lin­ien­treu deut­bar.25 Er ver­wen­det hier Wortwen­dun­gen wie den „[…] sieghaft deutsche[n] Charak­ter in Haydns Musik, der sich über die Welt aus­bre­it­en sollte […]“, „Mozarts Drang nach der Schöp­fung ein­er nation­al-deutschen Oper […]“26 und auch dem Zitat „Seid umschlun­gen Mil­lio­nen, diesen Kuß der ganzen Welt“ aus Beethovens 9. Sym­phonie fügt er den Gedanken hinzu: „In dieser umfassenden Gebärde fühlen wir uns heute noch umfan­gen und ein­be­zo­gen. Wir spüren mit Erschüt­terung, wie sehr der Musik­er Beethoven noch unsere eigene Sache ver­tritt.“27 Eine Bew­er­tung, inwieweit solche For­mulierun­gen in dem entsprechen­den Pub­lika­tion­sor­gan verpflich­t­end waren, ob also Überzeu­gung oder inwieweit „lediglich“ Mitläufer­tum hin­ter ihnen ste­hen, kann hier nicht abschließend erfolgen.

Als er im Sep­tem­ber 1940 in den Krieg einge­zo­gen wurde, gab er sich zunächst min­destens dien­stpflichtig. So schrieb er in seinem „Gruß an die Han­sis­che Uni­ver­sität“: „Aber wie uns allen ein Gedanke gemein­sam ist: Der Gedanke der Pflichter­fül­lung für Volk und Führer, wie uns allen ein Ziel vor Augen ste­ht: Der volle Sieg über unseren Geg­n­er […]. Es wird darum gehen, für jeden von uns, mitzuhelfen an ein­er geisti­gen und poli­tis­chen Neuord­nung der Welt, die über Europa hin­aus­re­icht.“28

An der Front zog sich Ther­stap­pen eine schwere Enzephali­tis (Gehir­nentzün­dung) zu, die ihn zunächst arbeit­sun­fähig wer­den ließ.29 1945 äußerte Ther­stap­pen sich in einem Brief an den Dekan August Klin­gen­heben, dass sich sein Gesund­heit­szu­s­tand verbessert habe und er im kom­menden Semes­ter wieder Vor­lesun­gen und Übun­gen sowie die Leitung des Musikin­sti­tuts übernehmen könne.30 Sein Zus­tand ver­schlechterte sich jedoch weit­er­hin, sodass Ther­stap­pen noch 1949, also im Alter von 43 Jahren, in den vorzeit­i­gen Ruh­e­s­tand ver­set­zt wurde.31 Er erlag den Fol­gen des Krieges und starb am 28. März 1950.32 Das Nach­wirken sein­er Per­son ist unter anderem an den vie­len Kon­dolen­zschreiben ander­er Uni­ver­sitäten – darunter die Chris­t­ian-Albrechts-Uni­ver­sität Kiel, Uni­ver­sität Leipzig, Tech­nis­che Hochschule München, Uni­ver­sität München und die Freie Uni­ver­sität Berlin – zu erken­nen, die nach seinem Tod eingin­gen.33

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  1. Vgl. Peter Petersen, „Musik­wis­senschaft in Ham­burg 1933 bis 1945“, in: Hochschu­lall­t­ag im „Drit­ten Reich“. Die Ham­burg­er Uni­ver­sität 19331945, hrsg. von Eckart Krause, Berlin 1991, S. 625.
  2. Errich­tung eines Uni­ver­sitäts-Musikin­sti­tuts (19341942), Staat­sarchiv Ham­burg, 361–5 II_A d 55.
  3. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­merse­mes­ter 1932 bis Som­merse­mes­ter 1935, Uni­ver­sität Ham­burg 1932–1935. Vgl. auch Peter Petersen, „Musik­wis­senschaft in Ham­burg 1933 bis 1945“, in: Hochschu­lall­t­ag im „Drit­ten Reich“. Die Ham­burg­er Uni­ver­sität 19331945, hrsg. von Eckart Krause, Berlin 1991, S. 625–626.
  4. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­mersem­ster 1932 bis Som­mersem­ster 1935, Uni­ver­sität Ham­burg 1932–1935.
  5. Vgl. Peter Petersen, „Musik­wis­senschaft in Ham­burg 1933 bis 1945“, in: Hochschu­lall­t­ag im „Drit­ten Reich“. Die Ham­burg­er Uni­ver­sität 19331945, hrsg. von Eckart Krause, Berlin 1991, S. 626.
  6. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­mersem­ster 1932 bis Som­merse­mes­ter 1935, Uni­ver­sität Ham­burg 1932–1935.
  7. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­merse­mes­ter 1935 bis Win­ter­sem­ster 1936/37, Uni­ver­sität Ham­burg 1935–1937.
  8. vgl. Peter Petersen, „Musik­wis­senschaft in Ham­burg 1933 bis 1945“, in: Hochschu­lall­t­ag im „Drit­ten Reich“. Die Ham­burg­er Uni­ver­sität 19331945, hrsg. von Eckart Krause, Berlin 1991, S. 626.
  9. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Win­ter­sem­ster 1936/37 bis Som­mersem­ster 1937, Uni­ver­sität Ham­burg 1936–1937.
  10. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1937, Uni­ver­sität Ham­burg 1937.
  11. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­merse­mes­ter 1937 bis Win­ter­sem­ster 1946/47, Uni­ver­sität Ham­burg 1937–1946. Vgl. auch „Wis­senschaftlich­er Tätigkeits­bericht“, 27.3.1939, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  12. Die Arbeit wurde direkt 1930 bei Bre­itkopf & Här­tel in Leipzig publiziert.
  13. Lebenslauf“, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556; Per­son­al­bo­gen mit 1. Habil­i­ta­tion, 2. Erwerb der Lehrbefug­nis („Tag der Mel­dung“: 7.12.1938), in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  14. Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  15. Fakultät­srat­spro­tokoll, 23.11.1939, in: Phil. Fak. P14, Staat­sarchiv Ham­burg, 364–13.
  16. Stel­lung­nahme Fritz Jäger, 31.7.1939, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  17. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­mersem­ster 1937 bis Win­ter­sem­ster 1946/47, Uni­ver­sität Ham­burg 1937–1946. Vgl. auch „Wis­senschaftlich­er Tätigkeits­bericht“, 27.3.1939, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  18. Schriften­verze­ich­nis Ther­stap­pens, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  19. Brief Hein­rich Hus­mann an die Phil. Fak. der Han­sis­chen Uni­ver­sität, 27.1.1949, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556; Vgl. auch Peter Petersen, „Musik­wis­senschaft in Ham­burg 1933 bis 1945“, in: Hochschu­lall­t­ag im „Drit­ten Reich“. Die Ham­burg­er Uni­ver­sität 19331945, hrsg. von Eckart Krause, Berlin 1991.
  20. Vgl. auch Jörg Rothkamm, „Neuan­fang im Geiste Gui­do Adlers? Die Ent­naz­i­fizierung der Ham­burg­er Musik­wis­senschaft und der Ein­fluss Hein­rich Hus­man­ns bis heute“, in: Musik­wis­senschaft und Ver­gan­gen­heit­spoli­tik. Forschung und Lehre im frühen Nachkriegs­deutsch­land, hrsg. von dem. und Thomas Schip­perges, München 2015, S. 67.
  21. Brief Hein­rich Hus­mann an die Phil. Fak. der Han­sis­chen Uni­ver­sität, 27.1.1949, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  22. Bescheini­gung des Orts­grup­pen Kassen­leit­er, 17.12.1938, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  23. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Som­merse­mes­ter 1937 bis Win­terse­mes­ter 1946/47, Uni­ver­sität Ham­burg 1937–1946.
  24. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nisse Win­terse­mes­ter 1936/37 bis Som­merse­mes­ter 1937, Uni­ver­sität Ham­burg 1936–1937.
  25. Vgl. dazu auch Jörg Rothkamm, „Neuan­fang im Geiste Gui­do Adlers? Die Ent­naz­i­fizierung der Ham­burg­er Musik­wis­senschaft und der Ein­fluss Hein­rich Hus­man­ns bis heute“, in: Musik­wis­senschaft und Ver­gan­gen­heit­spoli­tik. Forschung und Lehre im frühen Nachkriegs­deutsch­land, hrsg. von dem. und Thomas Schip­perges, München 2015, S. 65–66.
  26. Hans Joachim Ther­stap­pen, „Stammhafte Züge in der deutschen klas­sis­chen Musik“, in: Völkische Musik­erziehung, hrsg. von Eugen Bieder, Leipzig 1942, S. 27.
  27. Hans Joachim Ther­stap­pen, „Beethoven und die Gegen­wart“, in: Völkische Musik­erziehung 7 (1942), hrsg. von Eugen Bieder, S. 196.
  28. Hans Joachim Ther­stap­pen, „Gruß an die Han­sis­che Uni­ver­sität!“, in: Han­sis­che Hochschulzeitung 21/12 (1940), S. 278.
  29. Gutacht­en von Dr. Bürg­er-Prinz, 2.12.1948, in: Per­son­alak­te. Ther­stap­pen, Dr. Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 1489. 
  30. Brief Hans Joachim Ther­stap­pen an den Dekan der Phil. Fakultät August Klin­gen­heben, 7.3.1945, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  31. Hans Joachim Ther­stap­pen, Antrag auf Ruh­e­s­tand, 24.12.1948, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  32. P. Harteck, „Trauer­anzeige“, Edmund-Siemers-Allee, 31.3.1950, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.
  33. Vgl. „Lebenslauf“, in: Philosophis­che Fakultät der Uni­ver­sität Ham­burg. Ther­stap­pen, Hans Joachim, Staat­sarchiv Ham­burg, 361–6 IV 2556.