Aus den Charts an die Uni: Popularmusik in der Lehre am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg

Von Björn Rohwer

Popularmusik in der Lehre am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg

Der Schlager sei eine „sozialpsy­chol­o­gis­che Ver­such­sanord­nung zur Aus­lö­sung von trieb­haften Ver­hal­tensweisen, deren Folge Bewußt­seinsver­stüm­melung sei“1 – Pop­musik „wie ein unaufhör­lich­er Urlaub, den man doch nur mit Arbeit zubringt“2. Mit diesen drastis­chen Ansicht­en stand Theodor W. Adorno lange keines­falls alleine da. Die hierzu­lande betriebene Musik­wis­senschaft hat­te zunächst nur wenig Platz für Pop­u­lar­musik – in erster Lin­ie konzen­tri­erte sie sich auf die „Große Musik“, also die europäis­che Kun­st­musik der let­zten 300 Jahre.3 Aber galt dieses Ver­hält­nis auch für das Musik­wis­senschaftliche Insti­tut der Uni­ver­sität Ham­burg? Wie kommt es, dass seit dem Win­terse­mes­ter 2016/2017 für Bach­e­lorstudierende der Sys­tem­a­tis­chen Musik­wis­senschaften gar die Beschäf­ti­gung mit „Jazz- und Pop­u­lar­musik­the­o­rie“ zur Pflicht gewor­den ist?4

Diesen Fra­gen möchte ich im Fol­gen­den anhand der Lehrver­anstal­tun­gen des Musik­wis­senschaftlichen Insti­tutes zwis­chen dem Som­merse­mes­ter 1949 und dem Win­terse­mes­ter 2016/2017 nachge­hen.5 Die getrof­fe­nen Aus­sagen ste­hen dabei allerd­ings zum Teil unter dem Vor­be­halt, dass Lehrver­anstal­tun­gen auch nach Druckschluss der Vor­lesungsverze­ich­nisse noch kurzfristig aus­fall­en oder hinzukom­men kön­nen.6 Da diese aber zumin­d­est das Resul­tat ein­er Pla­nungsphase waren, sollte trotz dieser Unschärfe hier ein Bild über den Stel­len­wert und die Entwick­lung der pop­u­lar­musikalis­chen Lehre am Insti­tut geze­ich­net wer­den können.

Die Charts sind nicht genug

Bevor die Beschäf­ti­gung mit Pop­u­lar­musik an den Musik­wis­senschaftlichen Insti­tuten der Uni­ver­sität Ham­burg weit­er unter­sucht wird, sollte gek­lärt wer­den, was an den Ham­burg­er Insti­tuten und somit auch in diesem Beitrag unter diesem Begriff ver­standen wird. Sind es nur die Lieder, die wir tagtäglich in den Charts hören? Für den 2002 her­aus­gegebe­nen 19. Band des Ham­burg­er Jahrbuchs für Musik­wis­senschaften haben die Her­aus­ge­ber Prof. Dr. Hel­mut Rös­ing, Prof. Dr. Albrecht Schnei­der und Dr. Mar­tin Pflei­der­er eine deut­lich bre­it­ere Def­i­n­i­tion gewählt: „[Der Begriff] umfaßt so unter­schiedliche Musik­bere­iche wie volk­stüm­liche Musik, Pop­klas­sik und Schlager, Jazz, Rock, Folk, Operette und Musi­cal, aber auch die soge­nan­nte ‚unpop­uläre‘ pop­uläre Musik, die z. B. in der Inde­pen­dent-Szene und in der neuen Club-Kul­tur gedei­ht.“7 Auch wenn die Her­aus­ge­ber im sel­ben Atemzug erwäh­nen, dass die Beze­ich­nung noch lange nicht aus­disku­tiert ist, son­dern mehr als „grobe Ver­ständi­gungs­marke“8 funk­tion­iert, scheint sie für die Betra­ch­tung der entsprechen­den Lehre am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut der Uni­ver­sität Ham­burg die sin­nvoll­ste zu sein – schließlich wurde sie von prä­gen­den Köpfen der Ham­burg­er Pop­u­lar­musik­forschung aufgestellt.

Startschuss für den Pop?

Es ist schw­er, einen genauen Start­punkt der Beschäf­ti­gung mit Pop­u­lar­musik inner­halb der Lehre am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut der Uni­ver­sität Ham­burg auszu­machen. Vielmehr hat sich die Pop­u­lar­musik über die beson­dere Aus­rich­tung des Ham­burg­er Insti­tutes mit einem Schw­er­punkt auf die Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaft sozusagen automa­tisch in den Hochschu­lall­t­ag hineingeschlichen. Rös­ing, Schnei­der und Pflei­der­er schreiben dazu: „[Es] erstaunt […] nicht, daß im Rah­men musikpsy­chol­gisch-exper­i­menteller, musik­sozi­ol­gisch-empirisch­er und musiketh­nol­o­gis­ch­er Arbeit an diesem Insti­tut auch die ver­schieden­sten For­men der pop­ulären Musik wie selb­stver­ständlich in die jew­eili­gen Forschung­spro­gramme mit ein­be­zo­gen wor­den sind.“9 Dort, wo unter anderem die Wirkung von Musik auf Men­sch und Gesellschaft unter­sucht wird, spielt ger­ade die präsente Musik des All­t­ags immer größer­er Bevölkerungs­grup­pen eine Rolle.

Im Som­merse­mes­ter 1973 lan­dete mit „Wort-Ton-Prob­lem in alter und neuer Musik ein­schließlich Folk­lore und Pop-Musik“  das erste Mal eine Ver­anstal­tung mit expliz­it aus­geschriebe­nen Pop­u­lar­musikan­teilen im Lehrplan.10 Im Win­terse­mes­ter 1973/1974 fol­gte dann direkt das erste Sem­i­nar mit einem Schw­er­punkt auf Pop­u­lar­musik: „Inter­diszi­plinäre Aspek­te von Analy­sen der Pop­u­lar­musik“.11 Für bei­de Sem­i­nare war Prof. Dr. Her­mann Rauhe zuständig. Eigentlich seit 1970 im Bere­ich der Erziehungswis­senschaften für Musikpäd­a­gogik zuständig, gab er hier zwei Sem­i­nare am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut.12 Einige Jahre später sollte er als Präsi­dent der Hochschule für Musik und The­ater in Ham­burg mit der Grün­dung des Mod­el­lver­suchs Pop­u­lar­musik (heute Even­tim Pop­kurs) für die Pop­u­lar­musik in Ham­burg prä­gend wer­den.13

Die bei­den Sem­i­nare Rauh­es am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut boten allerd­ings nur ein kurzes, inten­siveres Schlaglicht auf die Pop­u­lar­musik. Nach­dem 1975 die Ham­burg­er Musik­wis­senschaft in die zwei Stu­di­engänge aufgeteilt wurde, „His­torische Musik­wis­senschaft“ und „Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaft“ (s. Beitrag zur Teilung der Stu­di­engänge“), rück­te die Beschäf­ti­gung mit Pop­u­lar­musik zurück in den größeren Kon­text sozi­ol­o­gis­ch­er und psy­chol­o­gis­ch­er Sem­i­nare und damit schw­er­punk­thaft in das Ange­bot der Sys­tem­a­tis­chen Musik­wis­senschaften. Ger­ade die Ver­anstal­tun­gen Prof. Dr. Vladimir Kar­bu­sick­ys, von 1976 bis 1990 Pro­fes­sor für Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaften am Insti­tut, bezo­gen pop­u­lar­musik­wis­senschaftliche The­men ein, wie etwa „Sozi­olo­gie und Ästhetik der musikalis­chen Massenkul­tur“14 (WiSe 1979/80) oder „Triv­ial­musik, Umgangsmusik, Massenkul­tur“15 (SoSe 1981). Im Win­terse­mes­ter 1984/1985 fol­gte mit „Zur Sozi­olo­gie und Geschichte der Rock­musik“ dann unter der Leitung von Schnei­der wieder ein Sem­i­nar, mit auss­chließlich pop­u­lar­musikalis­chen Inhal­ten.16

Die Ära Schneider, Rösing und Pfleiderer

Schnei­der trat 1983 eine Pro­fes­sur für Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaft an der Uni­ver­sität Ham­burg an und bot mit den The­ma „Zur Sozi­olo­gie und Geschichte der Rock­musik“ das erste Sem­i­nar, das sich genauer mit der his­torischen Dimen­sion eines bes­timmten Zweiges der Pop­u­lar­musik auseinan­der­set­zen sollte, aber durch die Sozi­olo­gie auch klar im Feld der Sys­tem­a­tis­chen Musik­wis­senschaft verortet war. Es fol­gten ver­schiedene Ver­anstal­tun­gen ähn­lich­er Rich­tung wie „Zur Sozi­olo­gie und Sozialgeschichte pop­ulär­er Musik, Teil I“17 (SoSe 1989), und „Sozi­olo­gie und Geschichte der pop­ulären Musik in Eng­land 1960/1970“18 (SoSe 2006). Regelmäßig fan­den des weit­eren Sem­i­nare zu dem eher wirtschaftlich ori­en­tierten The­ma „Musik und Recht“19 (u. a. SoSe 1985, SoSe 1989, WiSe 1995/96 und SoSe 2005) statt. Als Man­ag­er in der Musik­wirtschaft beschäftigte Schnei­der sich bere­its vor sein­er Pro­fes­sur mit Urheber‑, Medi­en- und dem Sozialver­sicherungsrecht für Kün­stler – es fol­gten daraus nicht nur besagte Lehrver­anstal­tun­gen, son­dern auch zahlre­iche Veröf­fentlichun­gen.20 Mit ins­ge­samt 17 Lehrver­anstal­tun­gen zu direkt oder indi­rekt pop­u­lar­musik­wis­senschaftlichen The­men war Schnei­der bis zum Som­merse­mes­ter 2011 die zen­trale Stütze dieses Zweiges am Musik­wis­senschaftlichen Institut.

Abbil­dung 1: Sem­i­nare zur Pop­u­lar­musik bei den Sys­tem­a­tis­chen Musik­wis­senschaften 1993–2017. Die dargestell­ten Prozen­tangaben zeigen den Anteil der Sem­i­nare mit Pop­u­lar­musik-Bezug in den Sys­tem­a­tis­chen Musik­wis­senschaften bezo­gen auf die Gesamtzahl der Sem­i­nare pro Zeitraum.

Neben Schnei­der sorgten im Umfeld der Jahrtausendwende zusät­zlich Rös­ing und Pflei­der­er für eine regel­rechte Pop-Hoch-Zeit. Rös­ing kam 1993 an das Insti­tut und war bere­its zuvor seit 1986 Her­aus­ge­ber der Beiträge zur Pop­u­lar­musik­forschung des Arbeit­skreis­es Studi­um Pop­ulär­er Musik (ASPM). Als Her­aus­ge­ber eben dieser Schriften­rei­he trat seit 1996 dann auf Wun­sch Rös­ings auch das Musik­wis­senschaftliche Insti­tut auf.21 Zu seinen Sem­i­naren zählten sowohl direk­te Auseinan­der­set­zun­gen mit der Geschichte der Pop­u­lar­musik (z. B. „Rock­musik in den 80ern“22 (SoSe 1995)) als auch Ver­anstal­tun­gen zur Wirkung und Rezep­tion der Pop­u­lar­musik (z. B. „Musikalis­che Lebenswel­ten Jugendlich­er“23 (SoSe 1999)). Die Wichtigkeit der Pop­u­lar­musik im All­t­ag – ger­ade dem All­t­ag Jugendlich­er – stellte Rös­ing unter anderem in dem gemein­sam mit Prof. Dr. Her­bert Bruhn24 erar­beit­eten Werk „Musik­wis­senschaft. Ein Grund­kurs“25 heraus.

Weit­ere Impulse der Pop­u­lar­musik­forschung bracht­en in den 1990er-Jahren Prof. Dr. Peter Niklas Wil­son und Prof. Dr. Rein­hard Flen­der an das Insti­tut. Wil­son war selb­st Jazzmusik­er und arbeite so sowohl prak­tisch als auch wis­senschaftlich-the­o­retisch an The­men wie dem Crossover zwis­chen Jazz und Pop.26 Nach sein­er Pro­mo­tion 1984 und Habil­i­ta­tion 1994 lehrte er an der Uni­ver­sität Ham­burg als Pri­vat­dozent (u. a. im SoSe 1999 „Welt­musik: Aspek­te eines prob­lema­tis­chen Begriffs“27). Flen­der pro­movierte zunächst 1988 in Ham­burg zum The­ma bib­lis­chen Sprechge­sang.28 Zusät­zlich beschäftigte er sich bere­its zu der Zeit mit Pop­u­lar­musik und lehrte nach sein­er Habil­i­ta­tion 1994 eben­falls als Pri­vat­dozent an den Musik­wis­senschaftlichen Insti­tuten (u. a. im WiSe 2013/14 „Neue Musik & Jazz in Ham­burg“29).

Pflei­der­er trat nach sein­er Pro­mo­tion an der Uni­ver­sität Gießen zur „Rezep­tion asi­atis­ch­er und afrikanis­ch­er Musik im Jazz der 60er und 70er Jahre“ 1999 eine Stelle als wis­senschaftlich­er Assis­tent für Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaft in Ham­burg an. Bis zu sein­er Habil­i­ta­tion im Jahr 200530 hielt er ins­ge­samt neun Sem­i­nare zum bre­it­en Spek­trum der pop­u­lar­musikalis­chen Gen­res – ob Jazz (WiSe 2004/05),31 World Music (SoSe 1999),32 Soul, Funk und HipHop (SoSe 2002)33 oder Pop­u­lar­musik im All­ge­meinen (WiSe 2002/03).34 Ger­ade diese Zeit, in der sich sowohl Schnei­der, Rös­ing als auch Pflei­der­er am Insti­tut befan­den, ist mit im Schnitt drei Ver­anstal­tun­gen mit pop­u­lar­musikalis­chem Bezug pro Semes­ter ein­deutig ein Höhep­unkt dieses Zweiges – zumin­d­est auf Seit­en der Sys­tem­a­tis­chen Musikwissenschaften.

Als der Pop Geschichte wurde

Für die His­torischen Musik­wis­senschaften markiert die Ringvor­lesungsrei­he „Amerikanis­che Musik im 20. Jahrhun­dert“ den Start­punkt der Pop­u­lar­musik im Lehrange­bot. Im Novem­ber 1993 wurde sie unter der Leitung von Dr. Annette Kreutziger-Herr, zu diesem Zeit­punkt wis­senschaftliche Assis­tentin für His­torische Musik­wis­senschaften am Insti­tut,35 vom Insti­tut­srat genehmigt.36 Finanziert wurde die Vor­tragsrei­he und das daraus ent­standene Buch von der Arbeitsstelle für wis­senschaftliche Weit­er­bil­dung der Uni­ver­sität Ham­burg, der Unit­ed States Infor­ma­tion Agency in Deutsch­land sowie durch das Ameri­ka Haus Ham­burg.37 Im Win­terse­mes­ter 1994/1995 startete die erste Ringvor­lesung unter dem Titel „Aspek­te amerikanis­ch­er Musik im 20. Jahrhun­dert“38 in der neben Vorträ­gen zu „Paul Dessau in den USA“  (Prof. Dr. Peter Petersen) und „Charles Ives – Weg­bere­it­er der amerikanis­chen Mod­erne“ (Dr. Wolf­gang Rathert)39 auch „Schwarze Tra­di­tio­nen in Rock und Pop“ (Rös­ing) und „Die Reise zu ein­er Musik ohne Noten“ (Prof. Dr. Man­fred Stahnke)40 zum The­ma wur­den.41 Die Ringvor­lesung wurde über­wiegend von Pro­fes­soren, wis­senschaftlichen Mitar­beit­ernIn­nen und freien Dozen­tenIn­nen des Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut selb­st gestal­tet – die Vor­tra­gen­den Rathert (Uni­ver­sität der Kün­ste Berlin), Heinz Geuen (Uni­ver­sität Kas­sel)42 oder Dr. Wern­er Grünzweig (Akademie der Kün­ste Berlin)43 ergänzten das Port­fo­lio. Im Win­terse­mes­ter 1995/1996 fol­gte mit „Die Rezep­tion amerikanis­ch­er Musik in der BRD“ die zweite Ringvor­lesung dieser Rei­he – dieses Mal und der Leitung von Dr. Uwe Seifert44 und Rös­ing.45

Nach­dem im Fol­gen­den nur sehr wenige Sem­i­nare mit Pop­u­lar­musik-Bezug gehal­ten wur­den,46 zog ab 2009 diese Rich­tung mit im Schnitt einem Sem­i­nar pro Semes­ter kon­tinuier­lich­er in das Feld der His­torischen Musik­wis­senschaft ein. Hier­bei sticht vor allem Prof. Dr. Friedrich Geiger her­aus, der mit „Slang of Ages: Steely Dan 1972–2009“47 (SoSe 2009) sowie dem zweimal gehal­te­nen Sem­i­nar „Michael Jack­son ver­sus Prince“48 (SoSe 2010 und SoSe 2015 gemein­sam mit Ralph Kogel­hei­de) erst­mals am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut der Uni­ver­sität Ham­burg einzelne Kün­stler der Pop­u­lar­musik in das Zen­trum eines Sem­i­nars stellte. Weit­er hielt er im Win­terse­mes­ter 2015/2016 gemein­sam mit Prof. Dr. Silke Segler-Meßn­er ein Sem­i­nar zum The­ma „Nar­ra­tive der Erin­nerung: NS-Zeit in Film und Musik“49 und band unter anderem auch in die Vor­lesung und Übung zum The­ma „Musik in Deutsch­land im 20. Jahrhun­dert“ im Win­terse­mes­ter 2016/2017 Sitzun­gen zu pop­u­lar­musikalis­chen Entwick­lun­gen ein.

Abbil­dung 2: Sem­i­nare zur Pop­u­lar­musik bei den His­torischen Musik­wis­senschaften 1993–2017. Die dargestell­ten Prozen­tangaben zeigen den Anteil der Sem­i­nare mit Pop­u­lar­musik-Bezug in den His­torischen Musik­wis­senschaften bezo­gen auf die Gesamtzahl der Sem­i­nare pro Zeitraum.
Systematik und Popularmusiklehre heute

Bei den Sys­tem­a­tis­chen Musik­wis­senschaften zählt die Pop­u­lar­musik heute zu einem der fest ver­ankerten Bausteine des Studi­ums. Auch nach dem Weg­gang Pflei­der­ers und der Emer­i­tierung Rös­ings und Schnei­ders gab es in jedem Semes­ter Ange­bote in diesem The­menge­bi­et. Beson­ders regelmäßig find­en dabei die Ver­anstal­tun­gen Dr. Marc Pendzichs statt, der nach sein­er Pro­mo­tion bei Schnei­der im Jahr 2003 zum The­ma „Von der Cov­erver­sion zum Hit-Recy­cling“50 bis heute kon­tinuier­lich Sem­i­nare zu The­men wie Recht, Wirtschaft und Poli­tik hält – immer eng an Pop­u­lar­musik gebunden.

Neben ihm trat­en in den let­zten Jahren vor allen Din­gen der Insti­tut­sleit­er Prof. Dr. Rolf Bad­er (u. a. mit mehreren Sem­i­naren zum The­ma Jaz­zrock und Fusion), Prof. Dr. Clemens Wöll­ner (u. a. in Zusam­me­nar­beit mit Prof. Dr. Kathrin Fahlen­brach des Insti­tutes für Medi­en & Kom­mu­nika­tion zum The­ma „Ästhetik und Wahrnehmung von Musik in Film, Wer­bung und Com­put­er­spie­len“51) sowie die Dok­toran­den Hen­ning Albrecht (mit dem Schw­er­punkt auf Film­musik) und Michael Blaß (zu Punk und Zeck­en­rap) mit Sem­i­naren mit Pop­u­lar­musik­bezug auf. Spätestens seit dem Win­terse­mes­ter 2016/2017 ist die Pop­u­lar­musik schließlich durch das neue Bach­e­lor-Pflicht­fach „Jazz- und Pop­u­lar­musik­the­o­rie“ endgültig im Stu­di­en­leben der Ham­burg­er Sys­tem­a­tis­chen Musik­wis­senschaften angekom­men.52

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  1. Para­phrase von Theodor W. Adorno, Ein­leitung in die Musik­sozi­olo­gie. Zwölf the­o­retis­che Vor­lesun­gen, Berlin 1975, S. 204–206 durch Hel­mut Rös­ing, „‚Pop­u­lar­musik­forschung‘ in Deutsch­land – von den Anfän­gen bis zu den 1990er Jahren“, in: Musik­wis­senschaft und pop­uläre Musik. Ver­such ein­er Bestand­sauf­nahme, hrsg. von Hel­mut Rös­ing, Albrecht Schnei­der und Mar­tin Pflei­der­er, Frank­furt 2002 (Ham­burg­er Jahrbuch für Musik­wis­senschaft, 19), S. 16.
  2. Theodor W. Adorno, „On Pop­u­lar Music [With the assis­tance of George Simp­son] (1941)“, in: Essays on Music, hrsg. von Richard Lep­pert, Berkley und Los Ange­les 2002, S. 459.
  3. Hel­mut Rös­ing, „‚Pop­u­lar­musik­forschung‘ in Deutsch­land – von den Anfän­gen bis zu den 1990er Jahren“, in: Musik­wis­senschaft und pop­uläre Musik. Ver­such ein­er Bestand­sauf­nahme, hrsg. von Hel­mut Rös­ing, Albrecht Schnei­der und Mar­tin Pflei­der­er, Frank­furt 2002 (Ham­burg­er Jahrbuch für Musik­wis­senschaft, 19), S. 13.
  4. Fach­spez­i­fis­che Bes­tim­mungen für den Bach­e­lorstu­di­en­gang Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaft ab WiSe 2016/2017 [nich­tamtliche Lese­fas­sung] (pdf)“, https://www.fbkultur.uni-hamburg.de/studium/ba-studiengaenge/ba-studiengaenge-ab-ws-16–171/materialien/rpo-und-fsb-ab-16–17/20160706-fsb-ba-systematische-musik-nichtamtliche-fassung.pdf, abgerufen am 5.1.2017.
  5. Die in diesem Artikel getrof­fe­nen, all­ge­meinen Aus­sagen über die Lehrver­anstal­tung des Musik­wis­senschaftlichen Insti­tuts der Uni­ver­sität Ham­burg basieren auf den Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis­sen Som­merse­mes­ter 1949 bis Win­terse­mes­ter 2016/17.
  6. Vgl. dazu Jörg Rothkamm „‚Ter­ror der Avant­garde‘ oder ‚vor­wärtsweisend zu Schön­berg‘? Kon­ti­nu­itäten und Brüche in der fachgeschichtlichen Rezep­tion der Neuen Musik in Deutsch­land 1945 bis 1955/60“, in: Musik­wis­senschaft und Ver­gan­gen­heit­spoli­tik. Forschung und Lehre im frühen Nachkriegs­deutsch­land. Mit den Lehrver­anstal­tun­gen 19451955, hrsg. von Jörg Rothkamm und Thomas Schip­perges, München 2015, S. 46.
  7. Hel­mut Rös­ing, Albrecht Schnei­der und Mar­tin Pflei­der­er, „Vor­wort“, in: Musik­wis­senschaft und pop­uläre Musik. Ver­such ein­er Bestand­sauf­nahme, hrsg. von Hel­mut Rös­ing, Albrecht Schnei­der und Mar­tin Pflei­der­er, Frank­furt 2002 (Ham­burg­er Jahrbuch für Musik­wis­senschaft, 19), S. 7.
  8. Hel­mut Rös­ing, Albrecht Schnei­der und Mar­tin Pflei­der­er, „Vor­wort“, in: Musik­wis­senschaft und pop­uläre Musik. Ver­such ein­er Bestand­sauf­nahme, hrsg. von Hel­mut Rös­ing, Albrecht Schnei­der und Mar­tin Pflei­der­er, Frank­furt 2002 (Ham­burg­er Jahrbuch für Musik­wis­senschaft, 19), S. 7.
  9. Hel­mut Rös­ing, Albrecht Schnei­der und Mar­tin Pflei­der­er, „Vor­wort“, in: Musik­wis­senschaft und pop­uläre Musik. Ver­such ein­er Bestand­sauf­nahme, hrsg. von Hel­mut Rös­ing, Albrecht Schnei­der und Mar­tin Pflei­der­er, Frank­furt 2002 (Ham­burg­er Jahrbuch für Musik­wis­senschaft, 19), S. 8.
  10. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1973, Uni­ver­sität Ham­burg 1973.
  11. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 1973/74, Uni­ver­sität Ham­burg 1973.
  12. Art. „Rauhe, Her­mann“, in: Cat­a­lo­gus Pro­fes­so­rum Ham­bur­gen­si­um, https://www.cph.uni-hamburg.de/resolve/id/cph_person_00001604, abgerufen am 11.1.2017.
  13. Vgl. Hanns-Wern­er Heis­ter, Kun­sträume, Studi­um, Innenan­sicht­en. 50 Jahre Hochschule für Musik und The­ater Ham­burg, Neumün­ster 2000, S. 98.
  14. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 1979/80, Uni­ver­sität Ham­burg 1979.
  15. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1981, Uni­ver­sität Ham­burg 1981.
  16. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 1984/85, Uni­ver­sität Ham­burg 1984.
  17. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1989, Uni­ver­sität Ham­burg 1989.
  18. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 2006, Uni­ver­sität Ham­burg 2006.
  19. u. a. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1985, Uni­ver­sität Ham­burg 1985.
  20. Albrecht Schnei­der und Daniel Mül­len­siefen, „Sys­tem­a­tis­che und ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft in Ham­burg“, in: 50 Jahre Musik­wis­senschaftlich­es Insti­tut in Ham­burg. Bestand­sauf­nahme –  Aktuelle Forschung – Aus­blick, hrsg. von Peter Petersen und Hel­mut Rös­ing, Frank­furt am Main 1999 (Ham­burg­er Jahrbuch für Musik­wis­senschaft, 16), S. 50.
  21. Insti­tut­srat­spro­tokoll, 3.7.1996, in: Insti­tut­srat vom: 26.4.95 bis: 5.4.2000, Insti­tut­sarchiv Sys­tem­a­tis­che und His­torische Musik­wis­senschaft, Uni­ver­sität Hamburg.
  22. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1995, Uni­ver­sität Ham­burg 1995.
  23. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1999, Uni­ver­sität Ham­burg 1999.
  24. Prof. Dr. Her­bert Bruhn war von 1989 bis 1994 an der Päd­a­gogis­chen Hochschule Kiel und von 1994 bis 2002 an der Chris­t­ian-Alberts-Uni­ver­sität Kiel Pro­fes­sor für Musik und ihre Didak­tik. 2002 wech­selte er bis zu sein­er Emer­i­tierung 2013 an die Uni­ver­sität Flens­burg. Zusät­zlich lehrte er im WiSe 1998/99, SoSe 1999 und SS 2000 am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut der Uni­ver­sität Hamburg.
  25. Her­bert Bruhn und Hel­mut Rös­ing (Hrsg.), Musik­wis­senschaft: Ein Grund­kurs, Rein­bek 1998.
  26. Her­bert Bruhn und Hel­mut Rös­ing (Hrsg.), Musik­wis­senschaft: Ein Grund­kurs, Rein­bek 1998.
  27. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1999, Uni­ver­sität Ham­burg 1999.
  28. Albrecht Schnei­der und Daniel Mül­len­siefen, „Sys­tem­a­tis­che und ver­gle­ichende Musik­wis­senschaft in Ham­burg“, in: 50 Jahre Musik­wis­senschaftlich­es Insti­tut in Ham­burg. Bestand­sauf­nahme – Aktuelle Forschung – Aus­blick, hrsg. von Peter Petersen und Hel­mut Rös­ing, Frank­furt am Main 1999 (Ham­burg­er Jahrbuch für Musik­wis­senschaft, 16), S. 50.
  29. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 2013/14, Uni­ver­sität Ham­burg 2013.
  30. Nach sein­er Habil­i­ta­tion im Jahr 2006 ver­ließ Pflei­der­er die Uni­ver­sität Ham­burg und trat an der Uni­ver­sität Pader­born eine Vertre­tung­spro­fes­sur für The­o­rie, Ästhetik und Geschichte der pop­ulären Musik an. Seit 2009 ist er Pro­fes­sor für Geschichte des Jazz und der pop­ulären Musik an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.
  31. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 2004/05, Uni­ver­sität Ham­burg 2004.
  32. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1999, Uni­ver­sität Ham­burg 1999.
  33. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 2002, Uni­ver­sität Ham­burg 2002.
  34. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 2002/03, Uni­ver­sität Ham­burg 2002.
  35. Nach ihrer Habil­i­ta­tion im Jahr 2002 war Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr von 2004 bis 2014 als Pro­fes­sorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln tätig.
  36. Insti­tut­srat­spro­tokoll, 3.11.1993, in: Insti­tut­srat vom: 11.5.88 bis: 25.1.95, Insti­tut­sarchiv Sys­tem­a­tis­che und His­torische Musik­wis­senschaft, Uni­ver­sität Hamburg.
  37. Annette Kreutziger-Herr und Man­fred Strack, „Vor­wort“, in: Aus der Neuen Welt. Streifzüge durch die amerikanis­che Musik des 20. Jahrhun­derts, hrsg. von dens., Berlin 1997 (Nor­dameri­ka-Stu­di­en, 8), S. 9–10.
  38. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 1994/95, Uni­ver­sität Ham­burg 1994.
  39. Rathert wurde 1999 an der Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin habil­i­tiert und ist heute Pro­fes­sor für His­torische Musik­wis­senschaft mit Schw­er­punkt 20. Jahrhun­dert und neue Musik an der Lud­wig-Max­im­i­lans-Uni­ver­stität München: „Pro­fes­sor Dr. phil. Wolf­gang Rathert – Vita“, Insti­tut für Musik­wis­senschaft – LMU München, http://www.musikwissenschaft.uni-muenchen.de/personen/professoren/rathert/rathert_vita/index.html, abgerufen am 19.1.2017.
  40. Stahnke pro­movierte 1979 am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut der Uni­ver­sität Ham­burg und ist seit 1989 Pro­fes­sor für Kom­po­si­tion und Musik­the­o­rie an der Hochschule für Musik und The­ater Ham­burg, s. a. http://www.hfmt-hamburg.de/hochschule/lehrende/detailansicht-lehrende/?tx_hfmtpersons_pi1%5Buser%5D=1553165547&cHash=16333743f54c437eb22e0189953e4185, abgerufen am 27.1.2017.
  41. Vgl. Inhaltsverze­ich­nis in: Aus der Neuen Welt. Streifzüge durch die amerikanis­che Musik des 20. Jahrhun­derts, hrsg. von Annette Kreutziger-Herr und Man­fred Strack, Berlin 1997 (Nor­dameri­ka-Stu­di­en, 8), S. 5–6.
  42. Geuen pro­movierte 1996 und ist seit 2002 Pro­fes­sor für Musikpäd­a­gogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln: „Prof. Dr. Heinz Geuen“, Insti­tut für Musikpäd­a­gogis­che Forschung Hochschule für Musik und Tanz Köln, http://kim.hfmt-koeln.de/de/personen/geuen.html, abgerufen am 19.1.2017.
  43. IDEA lec­tures mit Wern­er Grünzweig. Har­ald Kauf­mann und die Entwick­lung des Begriffs der ästhetis­chen Wer­tungs­forschung“, Max-Planck-Insti­tut für empirische Ästhetik, https://www.aesthetics.mpg.de/institut/veranstaltungen/veranstaltung/article/idea-lectures-mit-werner-gruenzweig-harald-kaufmann-und-die-entwicklung-des-begriffs-der-aesthetischen-wertungsforschung.html, abgerufen am 19.1.2017.
  44. Seifert wurde 1999 am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut der Uni­ver­sität Ham­burg habil­i­tiert und ist heute Pro­fes­sor am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut der Uni­ver­sität zu Köln.
  45. Annette Kreutziger-Herr und Man­fred Strack, „Vor­wort“, in: Aus der Neuen Welt. Streifzüge durch die amerikanis­che Musik des 20. Jahrhun­derts, hrsg. von dens., Berlin 1997 (Nor­dameri­ka-Stu­di­en, 8), S. 9–10.
  46. Eine Aus­nahme ist etwa die Vor­lesungsrei­he „Frauen­töne – Frauen in der pop­ulären Musik“ im Win­terse­mes­ter 1998/1999, doku­men­tiert als: Alen­ka Bar­ber-Kerso­van, Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld (Hrsg.), Frauen­töne. Beiträge zu ein­er ungeschriebe­nen Musikgeschichte. Doku­men­ta­tion der Vor­lesungsrei­he „Frauen­töne – Frauen in der pop­ulären Musik“, die im Win­terse­mes­ter 1998/99 an der Uni­ver­sität Ham­burg stat­tfand, Kar­ben 2000 (Forum Jazz Rock Pop, 4).
  47. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 2009, Uni­ver­sität Ham­burg 2009.
  48. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 2010, Uni­ver­sität Ham­burg 2010; Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 2015, Uni­ver­sität Ham­burg 2015.
  49. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Win­terse­mes­ter 2015/16, Uni­ver­sität Ham­burg 2015.
  50. Marc Pendzich, Von der Cov­erver­sion zum Hit-Recy­cling. His­torische, ökonomis­che und rechtliche Aspek­te eines zen­tralen Phänomens der Pop- und Rock­musik, Ham­burg 2004.
  51. Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 2015, Uni­ver­sität Ham­burg 2015.
  52. Fach­spez­i­fis­che Bes­tim­mungen für den Bach­e­lorstu­di­en­gang Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaft ab WiSe 2016/2017 [nich­tamtliche Lese­fas­sung] (pdf)“, Insti­tut für Sys­tem­a­tis­che Musik­wis­senschaft Uni­ver­sität Ham­burg, https://www.fbkultur.uni-hamburg.de/studium/ba-studiengaenge/ba-studiengaenge-ab-ws-16–171/materialien/rpo-und-fsb-ab-16–17/20160706-fsb-ba-systematische-musik-nichtamtliche-fassung.pdf, abgerufen am 5.1.2017.