Musikalische Schätze der Staatsbibliothek – aus intensiver Verbindung von Forschung und Lehre geht der Online-Katalog der Hamburger Handschriften Johann Adolf Hasses hervor

Von Mareike Aldag

In den 1990er Jahren wurde in Koop­er­a­tion des Musik­wis­senschaftlichen Insti­tuts mit der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg über sieben Jahre eine Rei­he von zwölf Sem­i­naren durchge­führt, in der Studierende den hiesi­gen Hand­schriften-Bestand von Werken Johann Adolf Has­s­es (1699–1783) beschrieben und in einem Online-Kat­a­log der Öffentlichkeit zugänglich macht­en. Entschei­dend für den Entschluss, die ‚Ham­burg­er Has­se-Hand­schriften‘ in ein­er Sem­i­nar­rei­he zu erforschen, war das Jahr 1991: Durch glück­liche poli­tis­che Umstände kamen aus St. Peters­burg zahlre­iche im Zweit­en Weltkrieg aus­ge­lagerte Musikalien zurück in den Besitz der Ham­burg­er Staats­bib­lio­thek. Darunter befan­den sich auch ein Großteil der Bestände des 1699 in Berge­dorf bei Ham­burg gebore­nen Kom­pon­is­ten (s. Abb. 1).

Abbil­dung 1: Johann Adolf Has­se, L’Artaserse, Abschrift (1740), Bd. 1, D‑Hs ND VI 2927, fol. 19 r.

Nach dem nun fol­gen­den Abriss über die Geschichte dieser Hand­schriften soll das Pro­jekt des „Has­se-Kat­a­loges“ in all seinen Facetten vorgestellt werden.

Auslagerung im Zweiten Weltkrieg

Zu Beginn des Zweit­en Weltkrieges ver­an­lasste Gus­tav Wahl, dama­liger Direk­tor der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg, die Aus­lagerung der wertvoll­sten Bestände in Luftschutztürme wie das Tur­mgewölbe von St. Michaeli und drei weit­ere, ver­meintlich sichere Orte. Nach der Flächen­bom­bardierung Lübecks im März 1942 wurde die Aus­lagerung sel­tener Bestände dann in viel größerem Stil als zuvor und an entle­genere Orte geplant. Im April 1943, drei Monate vor der Oper­a­tion Gom­or­rha, die Ham­burg in Schutt und Asche legte, wurde eine Liefer­ung von 287 Kisten in das als „auswär­tiger Mag­a­z­in­raum“ bere­it­gestellte Schloss Lauen­stein in Sach­sen gebracht.1 Neben vie­len anderen wertvollen Druck­en und Inkun­abeln2 wur­den so auch etwa 1.300 Musikhand­schriften gesichert, darunter ein Großteil der Ham­burg­er Hand­schriften von Has­s­es Werken. Bis zum Kriegsende blieb dieser aus­ge­lagerte Bestand und damit die Has­se-Hand­schriften (= Has­siana) unversehrt im Schloss Lauen­stein, bis die Rote Armee ihn Anfang Feb­ru­ar 1946 auf Befehl der sow­jetis­chen Trophäen-Kom­mis­sion beschlagnahmte und nach Berlin brachte. Von hier aus wurde ein Gesamtbe­stand von 1,2 Mil­lio­nen Bän­den Kul­turgut aus der sow­jetis­chen Besatzungszone nach Rus­s­land über­führt.3

Rückführung aus St. Petersburg

Die Musik-Hand­schriften dieser 287 Kisten mit wertvoll­sten Bestän­den der Staats­bib­lio­thek – ins­ge­samt 1.200 Par­ti­turen, 15.983 Orch­ester- und Vokal-Stim­men und 100 Kapseln mit jew­eils 200 Par­ti­tu­rauto­graphen – wur­den, nach­dem sie im August 1946 in St. Peters­burg anka­men, zunächst in einem Reserve-Mag­a­zin der heuti­gen Rus­sis­chen Nation­al­bib­lio­thek unterge­bracht und 1948 an das Staatlich­es Insti­tut für The­ater, Musik und Film N. K. Cerkasov abgegeben. Im Herb­st 1983 fand man die in einem Keller­raum ver­wahrten Musikalien wieder – nur war der Raum über­schwemmt und die gesamte Samm­lung schim­melpilzbe­fall­en und zum Teil erhe­blich beschädigt.4 Das führt ein­mal mehr vor Augen, welch glück­lichen Umstän­den es zu ver­danken ist, dass diese Musikhand­schriften in den 1990er Jahren von ange­hen­den Ham­burg­er Musik­wis­senschaftlern bear­beit­et wer­den konnten.

Infolge des sich bere­its seinem Ende neigen­den Zer­falls der Sow­je­tu­nion5 wurde die Staats­bib­lio­thek über das deutsche Gen­er­alkon­sulat in Leningrad 1990 über die Musikalien im Staatlichen Insti­tut für The­ater, Musik und Film N. K. Cerkasov informiert; die Rück­gabe von etwa 2.000 Bän­den, darunter auch die Has­siana, wurde mit einem offiziellen Akt im Ham­burg­er Rathaus began­gen.6

Exkurs – Friedrich Chrysanders und Otto Jahns Hasse-Leidenschaft

Dass die Has­se-Hand­schriften über­haupt erst ihren Weg nach Ham­burg gefun­den haben, ist vor allem dem Hän­del-Forsch­er Friedrich Chrysander (1829–1901) und dem Mozart-Biographen Otto Jahn (1813–1869) geschuldet. Jahn und Chrysander haben in den 1850er und 1860er Jahren eine Art Wettstre­it des Erwerbs von Has­se-Hand­schriften aus­ge­tra­gen. Aus dem Nach­lass dieser bei­den Samm­ler von his­torischen Musikhand­schriften und ‑druck­en erhielt die heutige Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg dreimal große Bestände an Musikalien, worunter sich auch jedes Mal Has­siana befan­den. Die Has­se-Hand­schriften, die bei­de anti­quar­isch erwar­ben, lassen sich wiederum zu einem großen Teil nach Dres­den zurück­ver­fol­gen, ein Ort, an dem Has­se langjährig tätig gewe­sen ist.7

Der ver­hält­nis­mäßig große Ham­burg­er Bestand an Has­siana ist also mit den Sam­me­lak­tiv­itäten zweier pri­vater Musik­forsch­er und ‑samm­ler zu begrün­den, weniger mit Has­s­es Geburt­sort Bergedorf.

Das Geschäft angehender Philologen

Nach­dem die vie­len, lange als „spur­los ver­schollen“8 gel­tenden Hand­schriften aus St. Peters­burg 1991 nach Ham­burg zurück­gekehrt waren, ris­sen sich Forsch­er förm­lich darum, das neue Forschungs­ma­te­r­i­al nach über 45 Jahren Abhan­den­sein bear­beit­en zu können.

Mit genau diesem Anliegen traf Prof. Dr. Hans Joachim Marx, dama­liger Pro­fes­sor für His­torische Musik­wis­senschaft der Uni­ver­sität Ham­burg, mit dem 1993 ger­ade neu an der Staats­bib­lio­thek angestell­ten Musik­bib­lio­thekar Dr. Jür­gen Neubach­er auf einen engagierten Part­ner, der vor sein­er Bib­lio­thek­slauf­bahn in Mainz als Musik­wis­senschaftler pro­moviert wurde.9 Gemein­sam entwick­el­ten sie das Konzept eines Sem­i­nars, in dem die Studieren­den eine Auswahl aus den 1991 rück­ge­führten Musikalien (die Konzen­tra­tion auf Has­se war noch nicht vorgenom­men wor­den) beschreiben soll­ten, um diese in einem Kat­a­log der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein­er­seits kon­nte so der wis­senschaftliche Nach­wuchs mit ein­be­zo­gen wer­den, ander­er­seits war damit schlicht ein Mehr an Arbeit­skraft und ‑zeit gewon­nen, um die Menge an Hand­schriften zu erschließen. Es sollte schnell begonnen wer­den: In der Ratssitzung des Musik­wis­senschaftlichen Insti­tuts im April 1993 wurde nachträglich noch das Sem­i­nar mit dem Titel „Die ‚Peters­burg­er‘ Musik-Hand­schriften“ für das Vor­lesungsverze­ich­nis des Win­terse­mes­ters 1993/94 ergänzt.10

Die Sem­i­nare fan­den nach den Öff­nungszeit­en direkt im Hand­schriften­saal der Staats­bib­lio­thek statt.11 Jed­er Studierende bekam direkt zu Beginn des Semes­ters eine Hand­schrift, deren inten­sive philol­o­gis­che Beschrei­bung die Stu­di­en­leis­tung war.

Zur Ver­an­schaulichung sehen Sie hier eine solche Stu­di­en­leis­tung, die die Hand­schrift der Oper Artaserse beschreibt (s. Abb. 2–6);12 aus der beschriebe­nen Opern­hand­schrift stammt auch der oben zu sehende Auss­chnitt (s. Abb. 1). Fest­ge­hal­ten wer­den u. a. die Schrift­bilder der ver­schiede­nen Schreiber, die an dieser mehrbändi­gen Hand­schrift gear­beit­et haben.13

Abbil­dun­gen 2–6: Sask­ia Maria Woyke, Beschrei­bung D‑Hs ND VI 2927 (Stu­di­en­leis­tung)

Der „Sem­i­nar-All­t­ag“ war erfüllt von gemein­samer aktiv­er Arbeit an den Hand­schriften und damit ein­herge­hend Vorstel­lun­gen von Zwis­ch­en­ergeb­nis­sen seit­ens der Studieren­den. Zusät­zlich wur­den sowohl von Neubach­er und Marx, als auch von den Studieren­den Vorträge über fach­liche Hin­ter­gründe gehal­ten, wie beispiel­sweise über Wasserze­ichen oder Has­s­es Dres­den­er Kompositionsbedingungen.

In den ersten Ver­anstal­tun­gen stellte sich aber ein Prob­lem her­aus: Die Werke, die von den Studieren­den bear­beit­et wur­den, kamen anfangs noch aus ganz unter­schiedlichen Gat­tun­gen (wie Oper, Kan­tate, Messen, oder reine Instru­men­tal­musik wie Toc­cat­en), von unter­schiedlichen Kom­pon­is­ten und aus unter­schiedlichen Epochen. Aus solch dis­parat­en Beschrei­bun­gen einen strin­gen­ten Kat­a­log, online oder gedruckt, zu gener­ieren, schien nicht möglich. Die Entschei­dung, den Kom­pon­is­ten Johann Adolf Has­se als Fokus für einen Kat­a­log zu wählen, ging dabei aus den Sem­i­nar­sitzun­gen selb­st, aus der Diskus­sion zwis­chen Studieren­den und Dozen­ten her­vor.14 Gle­ichzeit­ig mit der Konzep­tion des Hand­schriftensem­i­nars in der Ratssitzung von April 1993 wurde außer­dem ein Haupt­sem­i­nar, eben­falls unter der Leitung von Hans Joachim Marx, in das Vor­lesungsverze­ich­nis für das Som­merse­mes­ter 1994 einge­tra­gen, das den Titel „Die Dres­d­ner Hof­musik und Johann Adolf Has­se“ trug.15 Dies wird auf eine erste Sich­tung der 1991 rück­ge­führten Hand­schriften zurück­zuführen sein und mag zur Schw­er­punk­t­wahl des „Peters­burg­er Musikhand­schriften“ Sem­i­nars beige­tra­gen haben.

Von der Seminararbeit zum öffentlichen Hasse-Katalog

Aus den Sem­i­narleis­tun­gen der Studieren­den ging der heute online zugängliche Has­se-Kat­a­log von allen rund 85 Has­siana der Ham­burg­er Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek her­vor. Diese als Sem­i­narleis­tung ange­fer­tigten Beschrei­bun­gen wur­den von Roland Dieter Schmidt-Hensel und Wiebke Hol­berg redigiert. Schmidt-Hensel blieb als Stu­den­tis­che Hil­f­skraft auch nach der Sem­i­nar­rei­he eng mit dem Pro­jekt ver­bun­den.16 Weit­ere Has­siana, die erst 1998 ihren Weg aus Arme­nien zurück nach Ham­burg gefun­den hat­ten,17 wur­den von Neubach­er, Schmidt-Hensel und Marx selb­st bear­beit­et.18 2003 waren die redak­tionellen Arbeit­en dann größ­ten­teils abgeschlossen.19

Auch diese heute direkt im Kat­a­log unter der Sig­natur ND VI 2927 zu find­ende Ver­sion der schon oben ste­hen­den Stu­di­en­leis­tung von Woyke redigierte Schmidt-Hensel (s. Abb. 7–12)20:

Abbil­dun­gen 7–12: Sask­ia Maria Woyke, Beschrei­bung D‑Hs ND VI 2927 (Online-Kat­a­log)

Online ging der Kat­a­log nach den let­zten Über­ar­beitun­gen allerd­ings erst 2006 – zeit­gle­ich erschien der 6. Band der Has­se-Stu­di­en, der sich auf den Ham­burg­er Has­se-Kat­a­log bezieht. Unter den Autoren der Beiträge sind mit Schmidt-Hensel und Han­sjörg Drauschke auch zwei ehe­ma­lige Teil­nehmer der Sem­i­nar­rei­he vertreten.21

Aus dem Blickwinkel der Studierenden

Dieses in die Lehre getra­gene Forschung­spro­jekt, das offenkundig mit ein­er Pub­lika­tion abgeschlossen wer­den sollte, set­zte genau dadurch eine gewisse Ern­sthaftigkeit der Studieren­den voraus. Dieses greif­bare Ergeb­nis für die wis­senschaftliche Öffentlichkeit war vielle­icht auch auss­chlaggebend und Anreiz dafür, über­haupt an diesem Sem­i­nar teilzunehmen. Ger­ade die Sem­i­narbe­such­er der ersten zwei bis drei Semes­ter waren, wie oben erwäh­nt, maßge­blich an der Konzep­tion des späteren Kat­a­logs beteiligt.

Zudem ist auf­fäl­lig, dass fast die Hälfte der Studieren­den das Sem­i­nar zu den „Peters­burg­er Musikhand­schriften“ ein weit­eres Mal belegte und mehr als eine Hand­schrift kat­a­l­o­gisiert hat, was für eine anhal­tende Begeis­terung sprechen kann.22 Nicht zulet­zt ist der Erfolg eines solchen Forschung­spro­jek­tes in Form ein­er Sem­i­nar­rei­he darin zu messen, ob die beteiligten Studieren­den in der The­matik weit­er­hin tätig sind. In dieser Hin­sicht war die Sem­i­nar­rei­he zu den „Peters­burg­er Musikhand­schriften“ bemerkenswert erfol­gre­ich. Fol­gende Studierende blieben der The­matik ‚treu‘:

Roland Dieter Schmidt-Hensel pro­movierte nach sein­er redak­tionellen Arbeit am Kat­a­log 2004 bei Marx über Has­s­es Opere Serie.23 Er arbeit­et seit 2008 als stel­lvertre­tender Abteilungsleit­er in der Musik­abteilung der Staats­bib­lio­thek Berlin.24

Han­sjörg Drauschke ist heute an der Uni­ver­sität Halle tätig, wo er 2016 mit ein­er Arbeit über die Opern Johann Matthesons pro­movierte. Seine Schw­er­punk­te sind somit die Ham­burg­er Musikgeschichte des 18. Jahrhun­derts und Edi­tion; ger­ade let­zteres liegt als eben­falls philol­o­gis­che Arbeit nah bei der Kat­a­l­o­gisierung.25

Sask­ia Maria Woyke, von der die hier gezeigte Beschrei­bung von Has­s­es Artaserse stammt, hat ihre Mag­is­ter­ar­beit 1997 über die Sän­gerin­nenkar­riere Fausti­na Bor­do­nis (Has­s­es Ehe­frau) geschrieben und diese 2010 zur Mono­gra­phie Fausti­na Bor­doni. Biogra­phie, Vokal­pro­fil, Rezep­tion erweit­ert. Außer­dem war Woyke wis­senschaftliche Mitar­bei­t­erin beim Has­se-Archiv und der Has­se-Gesellschaft Berge­dorf, und ist damit zusam­men mit Roland Dieter Schmidt-Hensel am umfan­gre­ich­sten in dieses Pro­jekt involviert gewe­sen. Sie ist seit mehreren Jahren stel­lvertre­tende Vor­sitzende der Johann Adolf Has­se-Stiftung.26 Sie war Vertre­tung­spro­fes­sorin in Bayreuth27 und bere­it­et für 2018 anlässlich der Wieder­eröff­nung des zum Weltkul­turerbe erk­lärten Mark­gräflichen Opern­haus­es Bayreuth mit ein­er Has­se-Oper ein inter­na­tionales Sym­po­sion vor.28

Stef­fen Voss, der ins­ge­samt drei Beschrei­bun­gen beis­teuerte, blieb eben­falls ‚im Geschäft‘: 1999 bis 2003 wirk­te er unter Marx im DFG-Pro­jekt „Georg Friedrich Hän­del – Kom­po­si­tio­nen zweifel­hafter Echtheit“29 als wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er mit – aber­mals ein philol­o­gis­ches Pro­jekt. Außer­dem arbeit­ete er in einem Erschließung­spro­jekt der Säch­sis­chen Lan­des- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Dres­den zur Dres­den­er Hofkapelle zu Has­s­es Zeit, lehrte am Konin­klijk Con­ser­va­to­ri­um Den Haag zu Musikgeschichte und Quel­lenkunde Alter Musik und pro­movierte 2014 an der Uni­ver­sität Utrecht.30 Heute ist er bei RISM in München tätig.31

Neben diesen her­vorstechen­den Namen war die Sem­i­nar­rei­he sicher­lich auch für Studierende bere­ich­ernd, die ihren Beruf nicht in der philol­o­gis­chen Forschung gefun­den haben. Neben dem Fach der Musik­wis­senschaft, das einen Kat­a­log von jahrzehn­te­lang ver­schol­lenen Hand­schriften gewon­nen hat, waren die Gewin­ntra­gen­den dieses Forschung­spro­jek­tes ohne Frage die Studieren­den – eine Verbindung von Forschung und Lehre, wie sie im Buche steht!

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  1. Otto-Ernst Krawehl, „Ver­lagert – ver­schollen – zum Teil resti­tu­iert. Das Schick­sal der im 2. Weltkrieg aus­ge­lagerten Bestände der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Zeitschrift des Vere­ins für Ham­bur­gis­che Geschichte 83 (1997), S. 243. 1943 wur­den ins­ge­samt 763 „Fluchtgut-Kisten“ aus der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek in Sicher­heit gebracht, vgl. Hans Joachim Marx, „Johann Matthesons Nach­laß. Zum Schick­sal der Musik­samm­lung der alten Stadt­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Acta Musi­co­log­i­ca 55 (1983), S. 110.
  2. Inkun­abeln, oder auch Wiegen­drucke, sind eine frühe Form von Druck­erzeug­nis­sen vor 1500.
  3. Otto-Ernst Krawehl, „Ver­lagert – ver­schollen – zum Teil resti­tu­iert. Das Schick­sal der im 2. Weltkrieg aus­ge­lagerten Bestände der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Zeitschrift des Vere­ins für Ham­bur­gis­che Geschichte 83 (1997), S. 257–258.
  4. Otto-Ernst Krawehl, „Ver­lagert – ver­schollen – zum Teil resti­tu­iert. Das Schick­sal der im 2. Weltkrieg aus­ge­lagerten Bestände der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Zeitschrift des Vere­ins für Ham­bur­gis­che Geschichte 83 (1997), S. 272–273.
  5. Offiziell wurde die Sow­je­tu­nion mit dem Ver­trag von Min­sk vom 8.12.1991 und der Alma-Ata-Erk­lärung vom 21.12.1991 aufgelöst.
  6. Otto-Ernst Krawehl, „Ver­lagert – ver­schollen – zum Teil resti­tu­iert. Das Schick­sal der im 2. Weltkrieg aus­ge­lagerten Bestände der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Zeitschrift des Vere­ins für Ham­bur­gis­che Geschichte 83 (1997), S. 272–273.
  7. Vgl. Jür­gen Neubach­er, „Zur Prove­nienz der Has­se-Hand­schriften der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Has­se-Stu­di­en 6 (2006), S. 8.
  8. Otto-Ernst Krawehl, „Ver­lagert – ver­schollen – zum Teil resti­tu­iert. Das Schick­sal der im 2. Weltkrieg aus­ge­lagerten Bestände der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Zeitschrift des Vere­ins für Ham­bur­gis­che Geschichte 83 (1997), S. 262.
  9. Jür­gen Neubach­er, FINIS CORONAT OPUS. Unter­suchun­gen zur Tech­nik der Schlußgestal­tung in der Instru­men­tal­musik Joseph Haydns, dargestellt am Beispiel der Stre­ichquar­tette, Dis­ser­ta­tion 1985, Pub­lika­tion Tutz­ing 1986. „Dis­ser­ta­tio­nen am Musik­wis­senschaftlichen Insti­tut seit 1946“, Insti­tut für Kun­st­geschichte und Musik­wis­senschaft. Johannes Guten­berg-Uni­ver­sität Mainz, http://www.musikwissenschaft.uni-mainz.de/musikwissenschaft/geschichte/diss_chron.htm, abgerufen am 10.12.2016.
  10. Insti­tut­srat­spro­tokoll, 21.4.1993, in: 13. Insti­tut­srat vom: 11.5.88 bis: 25.1.95, Insti­tut­sarchiv Sys­tem­a­tis­che und His­torische Musik­wis­senschaft, Uni­ver­sität Ham­burg. Im Entwurf des Vor­lesungsverze­ich­nis in der Sitzung vom 11.11.1992 ist dieses Sem­i­nar noch nicht erwäh­nt, vgl. Insti­tut­srat­spro­tokoll, 11.11.1992, in: ebd.
  11. So in allen Vor­lesungsverze­ich­nis­sen vorhan­den, bspw. in: Per­son­al- und Vor­lesungsverze­ich­nis Som­merse­mes­ter 1997, Ham­burg 1997.
  12. Sask­ia Maria Woyke, „Artaserse“, Beschrei­bung der Hand­schrift ND VI 2927, Stu­di­en­leis­tung des Sem­i­nars „Die ‚St. Peters­burg­er Musikhand­schriften‘“ an der Uni­ver­sität Ham­burg, Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg, S. 1, 10–13.
  13. Unten find­en Sie dann die für den Kat­a­log redigierte Fas­sung der­sel­ben Beschreibung.
  14. Per­sön­liche Auskun­ft von Jür­gen Neubach­er, Gespräch­spro­tokoll 22.11.2016.
  15. Insti­tut­srat­spro­tokoll, 11.11.1992, in: 13. Insti­tut­srat vom: 11.5.88 bis: 25.1.95, Insti­tut­sarchiv Sys­tem­a­tis­che und His­torische Musik­wis­senschaft, Uni­ver­sität Hamburg.
  16. Per­sön­liche Auskun­ft von Jür­gen Neubach­er, Gespräch­spro­tokoll 22.11.2016.
  17. Vgl. Jür­gen Neubach­er, „Zur Prove­nienz der Has­se-Hand­schriften der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Has­se-Stu­di­en 6 (2006), S. 10.
  18. Vgl. Beschrei­bun­gen des Online-Kat­a­logs zu ND VI 570, ND VI 571, ND VI 587, ND VI 623 und ND VI 696.
  19. Diese Jahreszahl ist auf den von Studieren­den ange­fer­tigten Beschrei­bun­gen als Copy­right eingetragen.
  20. Sask­ia Woyke, „ND VI 2927. Artaserse. Dram­ma per musi­ca in tre atti (Pietro Metas­ta­sio)“, Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg, Online-Kat­a­log der Ham­burg­er Has­se-Hand­schriften, http://www.sub.uni-hamburg.de/fileadmin/redaktion/HAC_2016/Hasse/Opern/nd_vi_2927.pdf, abgerufen am 14.11.2016, S. 1–6.
  21. Roland Schmidt-Hensel, „Anmerkun­gen zu den Schreibern und zum Quel­len­wert der Has­siana in der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg“, in: Has­se-Stu­di­en 6. 2006, hrsg. von Wolf­gang Hochstein und Rein­hard Wiesend, Stuttgart 2006 (Schriften­rei­he der Has­se-Gesellschaften in Ham­burg-Berge­dorf und München, 6), S. 20–51 und Han­sjörg Drauschke, „Petrus Has­se (1575–1640) als Vokalkom­pon­ist. Zur Edi­tion der ‚Mis­sa 7 vocum‘ und der Motette ‚Ach das ich hören solt‘“, in: Has­se-Stu­di­en 6. 2006, hrsg. von Wolf­gang Hochstein und Rein­hard Wiesend, Stuttgart 2006 (Schriften­rei­he der Has­se-Gesellschaften in Ham­burg-Berge­dorf und München, 6), S. 108–110.
  22. Teil­nehmerlis­ten der Sem­i­nare sind lei­der nicht erhal­ten, vgl. Autoren­ver­merk der online ver­füg­baren pdf-Beschrei­bun­gen, vgl. „Online-Kat­a­log der Ham­burg­er Has­se-Hand­schriften“, Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Ham­burg, http://www.sub.uni-hamburg.de/sammlungen/musiksammlung/hasse-katalog.html, abgerufen am 25.11.2016.
  23. Pub­liziert als: ‚La musi­ca è del Sign­or Has­se det­to il Sas­sone …‘. Johann Adolf Has­s­es ‚Opere serie‘ der Jahre 1730 bis 1745, Göt­tin­gen 2009.
  24. Roland Dieter Schmidt-Hensel“, Staats­bib­lio­thek Berlin. Musik, http://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/abteilungen/musik/service-und-benutzung/kontakt/roland-schmidt-hensel/, abgerufen am 22.12.2016.
  25. Dr. Han­sjörg Drauschke“, Mar­tin-Luther-Uni­ver­sität Halle-Wit­ten­berg, http://www.musikwiss.uni-halle.de/kontaktinformationen/mitarbeiterinnen/dr._hansjoerg_drauschke/, abgerufen am 22.12.2016.
  26. Die Has­se-Stiftung (Vor­sitzen­der: Elmar Lamp­son, im Kura­to­ri­um u. a. die Sän­gerin Vivi­ca Genaux), fördert dank des Stifters Lind­hard Teusch­er und des Zus­tifters Dr. Klaus Müller europaweit Has­se-Auf­führun­gen, Has­se-Ein­spielun­gen und wis­senschaftliche Arbeit­en zum Kom­pon­is­ten, darunter auch die Has­se-Werkaus­gabe, und ver­lei­ht den Hasse-Preis.
  27. Vgl. Sask­ia Maria Woyke, „CV Pub­lika­tio­nen Woyke“, Fach­gruppe Musik­The­ater. Musik- und The­ater­wis­senschaft an der Uni­ver­sität Bayreuth, http://www.musiktheater.uni-bayreuth.de/ressources/CV_Publikationen_Woyke.pdf, abgerufen am 22.12.2016.
  28. Das Sym­po­sion soll sowohl Has­s­es in den let­zten Jahren merk­bar gesteigerte Präsenz inner­halb der ‚Alte-Musik‘-Bewegung als auch Has­s­es dama­liges beru­flich­es Net­zw­erk, begin­nend mit dem ‚Lab­o­ra­to­ri­um Neapel‘ näher beleucht­en. Per­sön­liche Auskun­ft von Sask­ia Maria Woyke, E‑Mail 21.3.2017.
  29. Pro­jekt Georg Friedrich Hän­del – Kom­po­si­tio­nen zweifel­hafter Echtheit“, DFG Deutsche Forschungs­ge­mein­schaft, http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/5167164, abgerufen am 20.1.2017.
  30. Stef­fen Voss, Stu­di­en zur Kirchen­musik und weltlichen Vokalmusik in Ham­burg in der ersten Hälfte des 18. Jahrhun­derts, Dis­ser­ta­tion Utrecht 2014.
  31. Stef­fen Voss, „Vita“, RISM, http://de.rism.info/de/mitarbeiter/dr-steffen-voss/vita.html#c3005, abgerufen am 22.12.2016.